24. April 2017

Biometrische Datenerfassung direkt bei Antragstellung: neuer Terminal im Bürgerbüro

Jessica Rausch, Leiterin der EDV-Abteilung im Herdecker Rathaus (links), stellt das Gerät gemeinsam mit Empfangsdame Elke Bojarra im Bürgerbüro vor.

Der Selbsterfassungsterminal.

Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger, die einen neuen Personalausweis oder Reisepass beantragen, direkt vor Ort im Bürgerbüro des Herdecker Rathauses das dafür benötigte biometrische Foto digital aufnehmen lassen. Denn seit dem heutigen Montag verfügt das Bürgerbüro im Wartebereich über einen neuen selbst zu bedienenden Terminal, der neben biometrischen Fotos auch Unterschrift und Fingerabdrücke aufnimmt.

 

Damit haben Bürgerinnen und Bürger nur noch einen Weg zur Antragstellung. Das Gerät erfasst die erforderlichen biometrischen Daten der Bürgerinnen und Bürger und führt schon vor der eigentlichen Antragstellung eine automatische und verbindliche Qualitätskontrolle durch. Das hat den Vorteil, dass selbst mitgebrachte und nicht geeignete Fotos von Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr zurückgewiesen werden müssen und die Anträge dementsprechend schneller bearbeitet werden können.

 

„Die Daten werden dann bei der Antragstellung verschlüsselt von der jeweiligen Sachbearbeiterin am Platz abgerufen“, erklärt Jessica Rausch, Leiterin der EDV-Abteilung im Herdecker Rathaus, das System. Das Gerät stellt sich automatisch auf die passende Körpergröße der Person ein und ist damit auch für Kinder und Menschen, die im Rollstuhl sitzen, geeignet. Außerdem verfügt der Terminal über eine Sprachauswahl in Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch.

 

Die Kosten für die Aufnahme der Daten an dem neuen Gerät betragen 8 Euro und werden mit den Gebühren der Antragstellung direkt im Bürgerbüro beglichen. Die 8 Euro für die Datenerfassung werden an die Firma des Gerätes weitergegeben. Denn: „Mit der Firma wurde ein sogenanntes Betreibermodell vereinbart, das bedeutet, die Firma trägt die Kosten für das Selbsterfassungsterminal“, so Jessica Rausch. „Dementsprechend werden die Kosten in Zukunft günstiger, je mehr Bürgerinnen und Bürger diesen Dienst in Anspruch nehmen“, erklärt sie weiter.