Fröhliche Maiwoche beendet: Bürgermeisterin bedankt sich

Bürgerfrühschoppen am Samstagvormittag der Herdecker Maiwoche.
Bürgerfrühschoppen am Samstagvormittag der Herdecker Maiwoche.

Friedlich und ausgelassen feierten Tausende Menschen bei der 44. Auflage der Herdecker Maiwoche in der Innenstadt. Die Organisatoren der Maiwoche sind insgesamt sehr zufrieden mit dem Verlauf der viertägigen Veranstaltung. Die nächsten Wochen werden im Rathaus für eine Analyse genutzt. Dabei wird es in Gesprächen mit Polizei und Sicherheitskräften auch um die Bleichsteinwiesen gehen, auf dem sich erneut an den Abenden mehrere Hundert Jugendliche getroffen haben.

Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster dankt allen Beteiligten herzlich. Persönlich hat sich Dr. Katja Strauss-Köster schon während der Veranstaltungstage bei Polizei, Hilfsorganisationen und Vereinen bedankt. „Die Maiwoche lebt von den Menschen, die sich einbringen und engagieren“, so die Bürgermeisterin.

Hier auf der städtischen Homepage gibt es ein paar Impressionen von der 44. Herdecker Maiwoche. „Haben auch Sie schöne Bilder gemacht und möchten diese der Öffentlichkeit nicht vorenthalten, können Sie diese gerne an homepage(at)herdecke.de senden und die Bildergalerie für alle wachsen lassen“, so ein Sprecher der Stadt.

 

 

Fazit von Feuerwehr und Polizei:

 

Ruhige "Maiwoche" für die Feuerwehr

Die ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr Herdecke können auf eine relativ ruhige Herdecker Maiwoche zurückblicken. Es mussten lediglich zwei Einsätze bewältigt werden. Am Donnerstag um 23:19 Uhr musste der Rettungsdienst einer hilflosen Person auf der Umgehungsstraße helfen. Aufgrund der dortigen Verkehrssituation rückt dorthin auch immer ein Löschfahrzeug der Feuerwehr zur Absicherung der Einsatzstelle mit aus. Nach ca. 30 Minuten war der Einsatz beendet.

Am Samstagabend um 23:13 Uhr brannte ein Papiercontainer an der Hengsteyseestraße. Das Feuer hatte die Besatzung eines Löschfahrzeuges schnell im Griff. Da in der großen Menschenansammlung an der Bleichsteinhalle bereits von kleineren Feuern berichtet wurde, wurden nach dem ersten Einsatz 5 Fahrzeuge der Feuerwehr durch ehrenamtliche Einsatzkräfte fest besetzt und teilweise direkt vor Ort bereitgestellt, bis sich der Platz am Bleichstein gegen 1:15 Uhr geleert hatte. Zu weiteren Einsätzen kam es nicht.

Da die sonst obligatorische Brandsicherheitswache für das Feuerwerk entfiel, ist das verlängerte Wochenende mit insgesamt nur zwei Einsätzen und der Wachbesetzung sogar als ungewöhnlich ruhig zu bezeichnen.

Text: Freiwillige Feuerwehr Herdecke

 

Normale Einsatzlage für die Polizei auf der 44.Herdecker Maiwoche

Auch in diesem Jahr begleitete die Polizei wieder die Herdecker Maiwoche. Über die Tage hinweg blieb es jedoch bei einem normalen Einsatzgeschehen. Das Hauptaugenmerk lag auch in diesem Jahr nicht bei der eigentlichen Veranstaltung, sondern bei den Bleichsteinwiesen. Mit 12 Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten, Sachbeschädigungen Diebstählen und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz blieb das Fest einer solchen Größenordnung aber im normalen Rahmen. Acht Platzverweise wurden ausgesprochen und lediglich eine Person musste in das Polizeigewahrsam gebracht werden.

Ein bereits in den Vorjahren entwickeltes Beleuchtungskonzept mit zusätzlichen Beleuchtungseinheiten des THW bewährte sich auch in diesem Jahr und erleichterte die Arbeit der Sicherheitskräfte. Zusammen mit dem Ordnungsamt führte die Polizei Jugendschutzkontrollen und Streifengänge im Bereich der Innenstadt und am Bleichstein durch. Die Beamten der Suchtprävention führten reichlich Gespräche mit den Jugendlichen und einige Flaschen Alkohol mussten geleert werden. Gute Wetterbedingungen und ein großes Interesse bei den Medien sorgten in diesem Jahr für einen erhöhten Besucherandrang, insbesondere das Bleichsteingelände wurde nach Veranstaltungsschluss durch hauptsächlich junges Publikum aufgesucht. Übermäßiger Alkoholkonsum führte häufig zu körperlichen Auseinandersetzungen, einzelne Schlägereien wurden aber durch die anwesenden Beamten schnell unterbunden. Alles in allem ein arbeitsreicher aber dennoch erfolgreicher Einsatz der Polizei.

Text: Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis