Mehr Service für die Bürger: AHE/Vorberg-Gruppe übernimmt Wertstoffannahme

"Fliegende Übernahme": Bei AHE/Vorberg können die Herdecker Bürger ab Oktober Grünschnitt, Elektroschrott u.a. abgeben: AHE-Geschäftsführer Johannes Einig übernimmt einen symbolischen Müllsack von Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster und Volker Kioschis, Kaufmännischer Leiter der Technischen Betriebe (Foto: AHE / Bernd Henkel).
"Fliegende Übernahme": Bei AHE/Vorberg können die Herdecker Bürger ab Oktober Grünschnitt, Elektroschrott u.a. abgeben: AHE-Geschäftsführer Johannes Einig übernimmt einen symbolischen Müllsack von Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster und Volker Kioschis, Kaufmännischer Leiter der Technischen Betriebe (Foto: AHE / Bernd Henkel).

"Kooperation auf Augenhöhe", "Win-Win-Situation für Stadt, Bürger/innen und AHE/Vorberg-Gruppe": Bei der Vertragsunterzeichnung heute im Rathaus gab es viel Lob für diese Entscheidung: Die AHE/Vorberg-Gruppe übernimmt die Wertstoffannahme von den Technischen Betrieben der Stadt Herdecke (TBH). Sowohl Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster als auch AHE-Geschäftsführer Johannes Einig äußerten sich zufrieden und erfreut über die Entscheidung, die die politischen Gremien der Stadt getroffen haben.

Ab 1. Oktober 2018 können die Bürgerinnen und Bürger aus Herdecke ihren Grün- und Mischabfall, Elektroschrott und andere haushaltsnahe Abfälle auf dem Vorberg-Gelände in der Nierfeldstraße 8 abgeben, also in unmittelbarer Nachbarschaft der bisherigen Annahmestelle bei den Technischen Betrieben. Der große Vorteil: "Wir erweitern die Annahmezeiten", erklärt AHE-Chef Einig. Montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr wird die Wertstoffannahme geöffnet sein. Bisher war es bedingt durch das TBH-Tagesgeschäft nur am Freitag und Samstag möglich.

Natürlich hat auch die Stadt Vorteile - sonst wäre es ja nicht die erwähnte Win-Win-Situation: "Für Politik und Verwaltung war es wichtig, dass unterm Strich eine finanzielle Einsparung entsteht", erklärt Katja Strauss-Köster. "Außerdem können wir die Lärm- und Luftbelastung reduzieren", so die Bürgermeisterin weiter zu der Kooperation, die zunächst als Probebetrieb für ein Jahr geplant ist.

Der nächste Vorteil: Darüber hinaus können CO2-Einsparungen realisiert werden, weil überflüssige Transporte der verschiedenen Abfallarten auf dem TBH-Gelände entfallen. Auch für die TBH-Mitarbeiter passt die Kooperation: Sie kümmern sich wie gehabt am Freitag und Samstag um die Wertstoff-Annahme - nun aber "nebenan" bei Vorberg.

Der nächste Vorteil - und so entsteht die Kooperation auf Augenhöhe - kommt sowohl der AHE/Vorberg-Gruppe als auch den Anwohnern zu Gute: Eine neue Verkehrslenkung über die Ausfahrt Loerfeldstraße von dem Vorberg-Gelände reduziert den Verkehr auf der Nierfeldstraße. Ferner wird das Entsorgungsunternehmen die freiwerdende Fläche bei den Technische Betrieben anmieten, so dass Lkw und Anhänger dort parken können - statt wie bisher am Straßenrand.

Offiziell erfolgt die Übergabe am 1. Oktober. Doch bei diesen Vorteilen wird der Start um zwei Tage vorverlegt: Am Samstag, 29. September, sind die Herdeckerinnen und Herdecker eingeladen ihre "neue" Wertstoffannahme kennenzulernen.