Europawahlen 2014

Am 25. Mai 2014 wurde das Europäische Parlament als Volksvertretung der Europäischen Union gewählt.

 

Hier gelangen Sie zu den Ergebnissen der Europawahl 2014.

Bei der Europawahl werden die Abgeordneten des Europäischen Parlaments für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Der Bundeswahlleiter hat mitgeteilt, dass der Bundeswahlausschuss am 14. März 2014 in öffentlicher Sitzung 25 Parteien und sonstige politische Vereinigungen mit Listen für ein Land oder mit gemeinsamen Listen für alle Bundesländer zur Europawahl am 25. Mai 2014 zugelassen hat.

 

Die Wahl zum Europäischen Parlament erfolgt nach nationalen Wahlgesetzen. In Deutschland wird das Verfahren der Wahl durch das Europawahlgesetz und die Europawahlordnung geregelt.

 

Von den insgesamt 751 Sitzen im Europäischen Parlament wurden an 96 Abgeordnete aus Deutschland vergeben. Nach Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon galt erstmals die darin vorgesehene Neuverteilung der Sitzanzahl pro Land bei der Europawahl 2014.

 

Zudem wurde dadurch im Anschluss an die Europawahl 2014 erstmalig die Präsidentin oder der Präsident der Europäischen Kommission gewählt. Der Europäische Rat schlägt aufgrund des Ergebnisses der Europawahlen eine Kandidatin oder einen Kandidaten vor, so dass europäische Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stimme bei der Europawahl 2014 Einfluss auf die Wahl der Präsidentin oder des Präsidenten haben.

 

Nachfolgend finden Sie hilfreiche Inforamationen zur Europawahl 2014:

 

 

Wer ist wahlberechtigt?

 

Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Artikel 116 Absatz 1 des Grundgesetzes, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten lang in der Bundesrepublik Deutschland oder in den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten und nicht nach § 6a Abs. 1 Europawahlgesetz vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

 

Unionsbürgerinnen und -bürger aus anderen Mitgliedstaaten, die in Deutschland wohnen, können entweder in ihrem Herkunfts-Mitgliedstaat oder in ihrem Wohnsitz-Mitgliedstaat Deutschland an der Europawahl teilnehmen. Es darf jedoch nur einmal gewählt werden.

 

Um in Deutschland wählen zu dürfen, müssen sich Unionsbürgerinnen und -bürger in das Wählerverzeichnis ihrer deutschen Wohnsitz-Gemeinde eintragen lassen. Ist die Eintragung erfolgt, dann erhalten Sie auch in Zukunft automatisch von dort die Wahlbenachrichtigung bei künftigen Europawahlen.

 

Herdecker Unionsbürgerinnen und -bürger, welche in Deutschland wählen möchten, die bei der letzten Europawahl in 2009 nicht in Deutschland wählen durften oder nicht in Deutschland wählen wollten und damit noch nicht in das Wählverzeichnis eingetragen sind, müssen somit einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis bis spätestens zum 04. Mai 2014 bei der Stadt Herdecke stellen.

 

 

Wer wird gewählt?

 

Der Bundeswahlleiter hat mitgeteilt, dass der Bundeswahlausschuss am 14. März 2014 in öffentlicher Sitzung 25 Parteien und sonstige politische Vereinigungen mit Listen für ein Land oder mit gemeinsamen Listen für alle Bundesländer zur Europawahl am 25. Mai 2014 zugelassen hat.

 

Im Einzelnen handelt es sich um die folgenden Parteien und sonstigen politische Vereinigungen (Kurzbezeichnung in Klammern).

 

Die Reihenfolge richtete sich nach der bei der letzten Europawahl 2009 bundesweit erzielten Stimmenzahl, die übrigen Wahlvorschläge (Nummern 20 bis 25) schließen sich in alphabetischer Reihenfolge an.

 

1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

3. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

4. Freie Demokratische Partei (FDP)

5. DIE LINKE (DIE LINKE)

6. Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (CSU)

7. DIE REPUBLIKANER (REP)

8. PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei)

9. Familien-Partei Deutschlands (FAMILIE)

10. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)

11. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)

12. Partei Bibeltreuer Christen (PBC)

13. Ab jetzt.Demokratie durch Volksabstimmung - Politik für die Menschen (Volksabstimmung)

14. Bayernpartei (BP)

15. CHRISTLICHE MITTE - Für ein Deutschland nach GOTTES Geboten (CM)

16. AUF - Partei für Arbeit, Umwelt und Familie, Christen für Deutschland (AUF)

17. Deutsche Kommunistische Partei (DKP)

18. Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo)

19. Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale (PSG)

20. Alternative für Deutschland (AfD)

21. Bürgerbewegung PRO NRW (PRO NRW)

22. FREIE WÄHLER (FREIE WÄHLER)

23. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)

24. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)

25. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)

 

Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) ist in allen Bundesländern - mit Ausnahme Bayerns - mit jeweils einer Liste für ein Land zugelassen, die zusammen als Listenverbindung gelten. Für Bayern hat der Bundeswahlausschuss die Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU) mit einer Liste für das Land Bayern zugelassen.

 

Die Stimmzettel zur Europawahl werden deshalb in allen Bundesländern jeweils 24 Wahlvorschläge enthalten.