Die Stadtgeschichte

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Geschichte der Stadt Herdecke geben. Für ausführliche Informationen empfehlen wir Ihnen die Homepage des Herdecker Heimat- und Verkehrsvereins. Hier finden Sie aber nicht nur Wissenswertes rund um die Geschichte, sondern auch viele weitere nützliche Informationen. Auch über die Heimatstube, mit ihren wechselnden Ausstellungen.

Filmerisch aufgearbeitet hat die Stadtgeschichte auch der Herdecker Stadtfilmer Dieter Deffner. Weitere Informationen sowie Sequenzen aus den Filmen gibt es auf seiner Homepage: DD-Video-Produktion.

Kurz und Knapp

9. bis 11. Jahrhundert

Gründung eines Damenstiftes. Das Herdecker Stift könnte eine Tochtergründung des Kölner Stifts "Maria im Kapitol" sein.

Um 1100

Erwähnung des Namens Herdecke1229

Das Lagerbuch der Äbtissin Hathwigis zu "Hirreke" ist die älteste erhaltene Nachricht über die Herdecker Mark.

1324

Herdecke fiel aus kölnischem Besitz unter die Herrschaft des Grafen von der Mark.

1355

Graf Engelbert III. von der Mark verlieh das Recht, im Ort einen Kornmarkt abzuhalten.

1389

In der so genannten "Dortmunder Fehde" zwischen der freien Reichsstadt und dem Kölner Erzbischof sowie seinem Verbündeten, dem Grafen von Mark, plünderten die Dortmunder Ende und brannten einen Teil des Ortes nieder.

1410

Graf Adolf von Cleve gestattete, eine steinerne Brücke über die Ruhr bei "Herycke" zu bauen. Eine Holzbrücke lässt sich schon für das 13. Jahrhundert vermuten.

1417

Vereinigung der Grafschaft Mark mit dem Hause Cleve zum Herzogtum Cleve-Mark

1585

Erneuerung und Bestätigung des Herdecker Marktprivilegs durch Herzog Wilhelm von Cleve-Mark

1618-1648

Im Dreißigjährigen Krieg musste der Ort schwere Rückschläge hinnehmen.

1661

Die ersten Messerschmieden siedelten sich in Herdecke an.

1730

Die preußische Regierung bewilligte am 25. Juli die Einrichtung eines zweiten Markttages.

1739

Am 26. Mai wurde Herdecke das Stadtrecht verliehen.

1806-1813

Preußen verlor die Rheinprovinzen und Westfalen. Herdecke wurde als Bestandteil der Grafschaft Mark dem Großherzogtum Berg zugeschlagen, das der französischen Verwaltungseinteilung zufolge im Departement Ruhr lag.

1807

Der preußische König verzichtete im Frieden von Tilsit endgültig auf seine westfälischen Besitzungen.

1808

Die französische Gemeindeverfassung vom 18. Dezember vereinigte die Gemeinden Herdecke, Wetter und Ende zu einer Munizipalität mit Herdecke als Sitz der Verwaltung. Herdecke gehörte nun zum Kanton Hagen im Ruhrdepartement des Großherzogtums Berg.

1817

Nach der neuen preußischen Verwaltungseinteilung gehörte Herdecke jetzt dem Kreis Hagen an.

1851

Die Herdecker Verwaltungseinheit mit Wetter und Ende wurde wieder getrennt.

1879

Seit 15. September ist Herdecke an die Eisenbahnlinie Düsseldorf - Hagen - Dortmund der Rheinischen Bahn angeschlossen.

1913

Am 10. Juli feierliche Einweihung des neuen Rathauses

1928

Einweihung des Krieger-Ehrenmals1929

Herdecke, bisher zum Kreis Hagen gehörend, wurde Bestandteil des Ennepe-Ruhr-Kreises mit Schwelm als Kreisstadt. Herdecke widersetzte sich der Eingemeindung nach Hagen.

1939

Am 1. April wurde mit Ende ein schon im Mittelalter zur Herdecker Mark gehöriger Ortsteil wiedereingemeindet.

1982

Der offizielle Name "Herdecke" trägt seit diesem Jahr nicht mehr den Zusatz "Ruhr".

1990

Am 3. Oktober wurde die Partnerschaft mit der Stadt Blankenburg (Harz) geschlossen.

 

Geschichts- und Wirtschaftschronik von Herdecke

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