Klimaschutz in Herdecke

Klimalogo

Klimaschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit und an Komplexität kaum zu übertreffen. Als Mitglied des Klima-Bündnis e.V. hat sich die Stadt Herdecke dazu verpflichtet, ihre CO­2-Emissionen alle fünf Jahre um 10 Prozent zu reduzieren und bis spätestens 2030 den wichtigen Meilenstein – eine  Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen (Basisjahr 1990) – zu erreichen.

 

Langfristig besteht das Ziel, eine Verminderung von Treibhausgasemissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Einwohnerin bzw. Einwohner im Jahr zu erreichen. Dies soll vor allem durch Energieeinsparung, Steigerung der Energieeffizienz und durch die Nutzung erneuerbarer Energien geschehen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Vielzahl von ineinandergreifenden bzw. übergreifenden gesellschaftlichen, technologischen und strukturellen Veränderungsprozessen notwendig.

 

 

Der Kommune kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Sie ist den Menschen und Unternehmen sowie den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Vereinen besonders nahe und Klimaschutzbemühungen, die vorgegeben werden und direkt vor Ort umgesetzt werden müssen, sind so besser zu vermitteln.

 

Daher wurde bereits 1999 auf Beschluss des Rates der Stadt Herdecke eine Lokale Agenda 21 Stelle eingerichtet. Durch Beratung, Nachfrage, Information, Anregung, Diskussion und Mitentscheiden sollten alle Herdecker Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen am Handlungsprogramm der Stadt für das 21. Jahrhundert mitarbeiten. Klimaschutzaktivitäten bilden einen wesentlichen Bestandteil im Handlungsprogramm der Lokalen Agenda 21 und stellen eine wichtige kommunale Aufgabe dar. Die kommunale Verwaltung nimmt dabei eine bedeutende Vorbildfunktion ein, so dass die Stadt Herdecke im Laufe der letzten Jahre gezielte Einzelmaßnahmen im Bereich des Klimaschutzes durchgeführt hat.

 

Um zukünftig ein ganzheitliches Vorgehen zu gewährleisten, wurde im Jahr 2013 ein Klimaschutzkonzept vom Rat beschlossen und zu Beginn des Jahres 2014 die Stelle eines „Klimaschutzmanagers“ zur konkreten Umsetzung geschaffen.

 

Zum Einen gilt es, die städtischen Liegenschaften und Verwaltungsabläufe energetisch zu optimieren. Die Hauptaufgabe des Klimaschutzmanagers besteht jedoch darin, Aufklärungsarbeit zu leisten und Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu animieren, ihren CO2-Austoß möglichst zu reduzieren. Denn sowohl Privathaushalten und Unternehmen, aber auch der Stadtverwaltung selbst bieten sich enorme Möglichkeiten bei Energieerzeugung und Energieeinsparung.

 

 

Zukünftig werden auf den folgenden Seiten der Rubrik Klimaschutz aktuelle Projekte aus den verschiedenen Handlungsfeldern des Klimaschutzkonzeptes sowie Informationen und hilfreiche Tipps zu Energieeinsparung und Energieeffizienz vorgestellt.