Jörg Piontek-Möller ist Klimaschutzmanager in Herdecke

Jörg Piontek ist Klimaschutzmanager in Herdecke.

Zum 01. März hat Jörg Piontek-Möller seinen Job bei der Stadt Herdecke angetreten. Auf der druckfrischen Visitenkarte steht Klimaschutzmanager. Organisatorisch angesiedelt ist die vom Bund geförderte Stelle bei der Lokalen Agenda der Stadt. In den kommenden drei Jahren, auf diesen Zeitraum ist die Förderung zunächst befristet, wird der Diplom-Ingenieur der Raumplanung sich vorwiegend mit der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes befassen. Primäres Ziel des vom Rat der Stadt beschlossenen Konzeptes ist die Reduzierung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes im Stadtgebiet.

 

„Insgesamt vier Handlungsfelder sind im Klimaschutzkonzept verankert“, erläutert der 36-jährige Jörg Piontek-Möller. Hierbei geht es um das Sanieren im Bestand, um Energieeffizienz in Betrieben, Erneuerbare Energien und um Bildung sowie Mobilität. Zwei Beratungsinitiativen plant der Klimaschutzmanager in nächster Zeit: „Ich möchte die Bürgerinnen und Bürger informieren und nach Möglichkeit auch motivieren, Maßnahmen zur Energieeinsparung durchzuführen“. Dabei geht es auch darum, den Immobilienbesitzern Tipps zu möglichen Fördergeldern zu geben. Geplant ist, dass Jörg Piontek-Möller neben seiner turnusmäßigen Erreichbarkeit im Büro an der Nierfeldstraße, auch an zwei Tagen in der Woche im Rathaus zur Beratung zur Verfügung steht.

 

Außerdem wird Jörg Piontek-Möller in den kommenden Wochen die heimischen Betriebe kontaktieren und seine Beratung anbieten. „Hier geht es auch um das Ökoprofit-Programm, welches die nachhaltige ökonomische und ökologische Stärkung von Unternehmen zum Ziel hat“, erläutert der 36-Jährige. Durch ein System aufeinander abgestimmter Maßnahmen wird es den Unternehmen ermöglicht, Kosten zu senken und ihre Öko-Effizienz zu steigern. Ökoprofit steht dabei für Zusammenarbeit. Unternehmen, Kommunen und Experten arbeiten Hand in Hand und nutzen die entstehenden Synergieeffekte.

 

„Die Warnungen vor den Folgen des Klimawandels sind allgegenwärtig. Temperaturanstieg, schmelzende Gletscher und Pole, ein steigender Meeresspiegel, Wüstenbildung und Bevölkerungswanderungen – viele der vom Ausmaß der Erwärmung abhängigen Szenarien sind zum jetzigen Zeitpunkt kaum vorhersagbar. Hauptverursacher der globalen Erderwärmung ist nach Einschätzungen der Experten das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2).“ So steht es im Klimaschutzkonzept der Stadt Herdecke. Jörg Piontek-Möller soll die Umsetzung des Konzeptes beratend begleiten und sicherlich auch einen Teil der Maßnahmen direkt initiieren. Jede Menge zu tun also für den neuen städtischen Mitarbeiter, der sich „auf die Herausforderungen freut“.

 

Zu erreichen ist Jörg Piontek-Möller im Technischen Rathaus in der Nierfeldstraße zu den regulären Öffnungszeiten montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie dienstags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Telefonisch steht er unter 02330-611450 als Ansprechpartner zur Verfügung. Wer lieber die elektronische Kontaktmöglichkeit wählen möchte, kann ihm eine Nachricht per Mail an joerg.piontek(at)herdecke.de senden.

 

Förderkennzeichen 03KS6157 und 03KS6157-1

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Projektträger Forschungszentrum Jülich

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Weiterführende Informationen erhalten Sie beim Fördermittelgeber, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

 

unter www.klimaschutz.de und dem Projektträger Forschungszentrum Jülich www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen.

 

 

 

Nationale Klimaschutzinitiative

 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen. 

 

Erstförderung:

Förderkennzeichen 03KS6157

Förderzeitraum 01.01.2014 – 30.04.2017

 

Anschlussförderung:

Förderkennzeichen 03KS6157-1

Förderzeitraum 01.05.2017 – 30.04.2019