Schulen und Schulhöfe

Mit den Schulumzügen in Herdecke haben sich strukturelle Veränderungen ergeben. Dies betrifft neben dem Innenausbau auch die Freianlagen der Schulen.

Aufgaben bei der Gestaltung der Herdecker Schulhöfe

Der Anspruch, der heute an die kreative Schulhofgestaltung gestellt wird, hat sich in den letzten Jahrzehnten stark geändert. Während es sich früher bei den Freiflächen um unstrukturierte, befestigte Plätze handelte, die von Schülerinnen und Schülern während der Pausenzeiten aufgesucht wurden, ist heute jede Schule bemüht, attraktive, bewegungsfördernde und vielseitige Angebote auf dem Schulhof zu bieten.

Die veränderten Lebensumstände der Kinder und Jugendlichen haben neue Bedürfnisse mit sich gebracht, die bei der Schulhofgestaltung Berücksichtigung finden. Die Freizeit wird nicht mehr so intensiv wie früher im Freien verbracht, daher sind die körperlichen Betätigungen seltener geworden und der Fokus auf die mediale Unterhaltung ist alltäglich geworden.

Außerdem hat der Zeitumfang zugenommen, den Kinder und Jugendliche in ihrer Schule verbringen, insbesondere durch die Ganztagsschulen. Damit wächst auch die Notwendigkeit, mit kreativen Freizeitangeboten und sinnvollen Pausenbeschäftigungen, das Ziel einer bewegungsfreudigen Schule - auch im Außenraum - zu unterstützen. Genau wie Spielplätze müssen Schulhöfe attraktiver denn je gestaltet werden und zum Bewegen motivieren. Aber auch Rückzugs- und Ruhezonen müssen vorhanden sein.

Je nach Schulform müssen so die Bereiche der Schulhöfe den entsprechenden Altersstrukturen angepasst werden. Die Aufgabe besteht außerdem darin, genügend Raum für konkrete pädagogische Aktivitäten anzubieten. Dies kann je nach örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten ein Schulgarten, der Schulteich oder ein Freiluftklassenzimmer sein.

 

So wurden nach den Schulumzügen der Schulhof der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Werner Richard (ehemals Grundschule im Dorf) im Gebäude der ehemaligen Hauptschule sowie der Schulhof der Städtischen Gemeinschafts-grundschule Hugo Knauer in Kirchende (ehemals Grundschule Vinkenberg) umgestaltet.