Herdecke als Wirtschaftsstandort

Herdecke ist ein moderner Wirtschaftsstandort sowohl für Traditionsunternehmen als auch für junge Existenzgründer.

 

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Herdecke ist Ansprechpartner für ortsansässige und ansiedlungsinteressierte Unternehmen und Einzelhändler, für Investoren sowie für Freiberufler und Existenzgründer. Sie berät bei Neuansiedlung, betreut bestehende Unternehmen und stellt den Kontakt zu den Fachämtern der Stadtverwaltung aber auch zu weiteren Kooperationspartnern wie der EN-Agentur her.

 

Aufgaben:

  • Vermittlung von Gewerbeimmobilien und -grundstücken
  • Standortberatung und Betreuung für Existenzgründer und ortsansässige Unternehmen und Einzelhändler
  • Behördenlotse
  • Kooperation weiterer öffentlichen Stellen/Behörden wie z.B. EN-Agentur, SIHK, Job-Agentur
Firmenbesuch der städtischen Wirtschaftsförderung bei der Firma Publitec
Das Köpchenwerk am Hengsteysee aus der Luft
Optiker in der Herdecker Innenstadt

Dauerhaft entwickelte sich beispielsweise das unternehmerische Geschick, das Dr. Carl und Ewald Dörken seit den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit ihrer Farb- und Lackfabrik an den Tag legten. Sie gehört bis heute zu den stabilsten Säulen der Herdecker Wirtschaft und exportiert ihre Produkte (Farben, Lacke, Bautenfolien) weltweit.

 

Ähnlich verhält es sich mit der Firma Ardeypharm, die mit pharmazeutischen Medikamenten (Ginseng, Knoblauch) nach der Gründung im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart sehr erfolgreich ist.

 

Zwei andere Betriebe sind eng mit dem Wasser der Ruhr verknüpft: Seit 1907 das Cuno-Kraftwerk (damals der Elektromark) am Harkortsee und ab 1930 das Pumpspeicherwerk (Koepchenwerk) der RWE am Hengsteysee.

 

Besonders im zuletzt entwickelten Gewerbegebiet Gahlenfeld III siedelten sich vornehmlich technologieorientierte und umweltverträgliche Unternehmen an. Neben zahlreichen Softwareentwicklern finden sich dort auch verschiedene Forschungs‑ und Produktionsstätten der Medizintechnik.

 

Größter Arbeitgeber ist inzwischen das Herdecker Gemeinschaftskrankenhaus, die Keimzelle der ersten Privat-Universität Deutschlands Witten-Herdecke. Dies demonstriert beispielhaft den strukturellen Wandel der Herdecker Wirtschaft von produzierendem zu dienstleistendem Gewerbe.

 

Auch für die Bereiche Einzelhandel und Gastronomie ist Herdecke ein zukunftsfähiger Standort. Die Fußgängerzone bietet mit ihrem historischen Ambiente und den kleinteiligen Strukturen viele Möglichkeiten für individuelle und qualitativ hochwertige Einzelhandels- und Gastronomieangebote.

 

Das neu entstandene Mühlencenter sowie das Quartier "Ruhr-Aue" ergänzen dieses Angebot mit modernen und großzügigen Flächen für Einzelhandel und Dienstleistung.