Diskussionsforum

Auf dieser Seite finden Sie die archivierten Einträge aus dem Diskussionsforum zur Schulentwicklungsplanung.

 

Danijela Fengler 22.11.2013
danijela@fam-fengler.de

Nach der Schulausschusssitzung am vergangenen Mittwoch kann man die vorherghehende These, es gäbe nur Gewinner, keinesfalls bestätigen. Absolute Verlierer sind leider die Vertreter der Jamaika-Parteien, die nicht die Grösse haben Fehler einzuräumen, sondern immer nur darauf bedacht sind woanders als in den eigenen Reihen den Schuldigen zu suchen.In der teilweise nur von Vorwürfen getragenen Diskussion waren die Schuldigen schnell ausgemacht: die jetzige Opposition und unterschwellig die Befürworter des Bürgerbegehrens. Ohne wieder alte Fässer öffnen zu wollen: Die Kinder vom Vinkenberg brauchen ganz bestimmt nicht die absurde Busfahrerei um "cool" und selbständig zu werden, dafür sind wohl eher andere Umstände geeigneter. Vielmehr müssen sie nun unüberlegte und übers Bein gebrochene Beschlüsse des Rates ausbaden. Für die Planung der Umzüge können wir als Eltern uns nur wünschen, dass hierbei endlich nur die Kinder und deren Wohl im Vordergrund stehen!

Reinhard Murr 18.11.2013
reinhard@murr-herdecke.de

Obwohl es nicht meine Art ist mich an Rededuellen in Diskussionsforen zu beteiligen, die meines Erachtens nur selten sachlich bleiben, ist es für mich nun an der Zeit einmal Stellung zu beziehen:

Für gewöhnlich sehe ich die Dinge eher positiv und habe inständig gehofft, dass mehr Eltern den innovativen Gedanken, der hinter der Primus-Schule steckt, aufgreifen, um ihr zum Erfolg zu verhelfen. Doch wieder einmal war die Lobby der Skeptiker und Prinzip-Gegner größer und haben auch die letzten Optimisten und Interessierten zweifeln lassen.

Da frage ich mich, wer hier die wirklichen Verlierer sind, um mit den Worten von Herrn Ippach zu sprechen:

Es sind die Kinder unserer Zukunft, denen nun eine bestmögliche, individuelle Schulausbildung ohne Bruch verwehrt bleibt. Die sich in einem antiquierten Schulsystem eingliedern müssen und nur wenige Perspektiven haben, sofern sie aus einem suboptimalen sozialen Umfeld kommen oder das Pech haben, ihren Lernweg nicht immer stringent zu gehen.In fast allen Lebensbereichen – sei es Unterhaltungs- oder Kommunikationstechnik, Mode oder Autos, etc. – gehen wir immer mit der Zeit. Alles muss auf dem neuesten Stand sein.

Doch wenn es um die Schulausbildung unserer Kinder geht, halten wir an überholten und antiquierten Systemen fest und versuchen sie in Schubladen zu zwängen mit denen sie nicht mehr zurechtkommen können. Das entzieht sich mir jeglicher Logik.

 

Doch nun gut, Primus ist Geschichte, fragen wir uns was jetzt noch bleibt:Auch hier sehe ich fast nur Positives und würde eher eine Gewinnerliste aufstellen:

Gewinner ist die Vinkenbergschule, die nun ihre gute Arbeit am neuen Standpunkt fortsetzen kann, ohne Angst haben zu müssen aufgelöst zu werden.

Gewinner ist die Grundschule im Dorf, die ihr erfolgreiches Konzept in einem größeren und sanierten Gebäude ohne Schimmel und Wasserschäden fortsetzen kann.

Gewinner ist auch die Realschule, die ebenfalls Ihre gute Arbeit fortsetzen kann und der ich innständig wünsche, dass sie entgegen aller Prognosen nicht dem gleichen Schicksal erliegen muss wie z. Zt. die Hauptschulen.

Als Gewinner sehe ich auch die Kinder, die in den nächsten Jahren mit dem Bus zur Schule fahren können, weil sie es cool finden werden und ihren überängstlichen Eltern zeigen können, wie groß sie schon sind.

Selbstverständlich ist auch diese Liste erweiterbar.Welche Schule die Herdecker Eltern wirklich wollen, weiß ich nicht, aber 20% der Herdecker Schulanfänger sind in der Grundschule im Dorf angemeldet. Diese Zahl ist nicht, wie Herr Ippach interpretiert, ein Zeichen fehlender Akzeptanz. Herdecke hat 4 Grundschulen mit insgesamt 8 sogenannten Zügen, von denen 2 Züge für die Grundschule im Dorf vorgesehen sind. Die Grundschule im Dorf hat für das Schuljahr 2014/15 erneut genug Anmeldungen für ihren zweizügigen Schulbetrieb - und das, obwohl die Verunsicherung der Eltern durch die emotional belasteten Debatten ja erheblich war. Darüber hinaus verstehe ich die Logik nicht, von einer Schule, die innerhalb von 4 Jahren von fünf auf acht Lerngruppen vergrößert wurde, in denen nun fast 70 Kinder mehr unterrichtet werden, zu behaupten, sie sei nicht gewollt.Sinnvollerweise sollten wir uns zukünftig nicht mit solchen Negativ-Diskussionen beschäftigen. Die Fakten sind geschaffen, die Beschlüsse liegen vor. Jetzt sollten wir unser Engagement dafür einsetzen den Herdecker Schulen wieder ihre alte Stärke zu geben. Die Grundschule im Dorf und die Vinkenbergschule müssen sich beide an ihren neuen Standorten etablieren und dabei müssen wir Eltern den Lehrerkollegien unsere vollste Unterstützung anbieten.


C Melcher 13.11.2013
C-melcher@t-online.de

Sehr geehrter Herr Osberg,

Danke für die schnelle Antwort,aber das war nicht die Frage! Ich wollte wissen wieviele Herdecker Kinder angemeldet wurden! Die Zahl 36 sind ja alle Anmeldungen. Ich hoffe auf eine ehrliche Antwort. Mit freundlichem Gruß C.Melcher
Sehr geehrte Frau Melcher,gern geschehen. Entschuldigen Sie bitte. Ich hatte das "Herdecker" in Ihrer Frage überlesen. Ich habe gerade noch einmal Rücksprache mit dem Schulamt gehalten. Von den angemeldeten 36 Kindern für die Klasse 1 wohnen bereits heute 34 in Herdecke, zwei ziehen in den nächsten Wochen nach Herdecke, so dass es insgesamt dann auch 36 angemeldete "Herdecker" Kinder sind.Freundliche Grüße aus dem Rathaus

Dennis Osberg

C Melcher 13.11.2013
C-melcher@t-online.de

Sehr geehrter Herr Müller,

Ich würde gerne mal wissen wieviele Herdecker Kinder für die Primarstufe der Primusschule angemeldet wurden? Ich würde mich über eine schnelle Antwort sehr freuen ,da sie ja telefonisch sehr schwer zu erreichen sind. Mfg C.Melcher


Sehr geehrte Frau Melcher,für die Klasse 1 lagen am vergangenen Samstag, den 09. November insgesamt 36 Anmeldungen vor.Freundliche Grüße aus dem Rathaus

Dennis Osberg

Dirk Ippach 12.11.2013
d.ippach@web.de

Zitat eines sehr treffenden Leserbriefes von heute:

"Sachlicher Blick auf ungelöste Primus-Frage

von traumbluete | #1

Es gibt keine Verlierer?

Ich sehe die Kinder, die nächstes Schuljahr pendeln müssen als Verlierer.

Die Kinder, die sich in ein neues Umfeld einfügen müssen.

Ich sehe die Schüler der Hauptschule, die seit Beginn des Jahres in Containern unterrichtet werden als Verlierer.

Ich sehe die Eltern, die sich bewusst für eine fussläufige Schule entschieden haben als Verlierer.

Ich sehe das Vinkenberger Umfeld als Verlierer, da es eine liebgewonne Schule verliert und dafür wohnortnah eine Schule bekommt, die weniger als 20% der Herdecker Grundschuleltern wollen. (Zumindest gibts diesbezüglich auch viele Gewinner - die Kirchender! Sie bekommen eine tolle Schule. Glückwunsch!) Damit ist die Liste der Verlierer leider lange noch nicht abgeschlossen.

Am Ende verliert auch die politische Glaubwürdigkeit, da die Politik sich nicht am klar erkennbaren Elternwillen sondern an idealisierten und ideologisierten Wunschvorstellungen weniger orientiert - und das Gezeter ist leider immer noch nicht vorbei."Stand heute wird auch die Grundschule im Dorf , ohne die PRIMUS Schule, am neuen Standort langfristig nicht zu den Gewinnern gehören. Leider ! Nun müssen seitens der Politik, bisher ignorierte, alternative Pläne bedacht werden, denn die Stadtverwaltung ist nur ausführendes Organ!

Sina Sander 06.11.2013
s.sander@hotmail.de

Wenn mann das list kann mann nur mit dem Kopfschütteln. Jahre lang ging es so gut mit den schulen und jetzt was neues muss nicht sein.

Primus-Schule: Schulministerium bestätigt erstklassige LehrerversorgungDie Primus-Schule erhält eine erstklassige Lehrerausstattung. Das teilte jetzt das Schulministerium NRW mit.

Erfreuliche Nachrichten sind jetzt aus Düsseldorf im Herdecker Rathaus eingetroffen. Das NRW-Schulministerium hat die sogenannte Lehrer-Schüler-Relation für die Primus-Schule bekannt gegeben. Demnach beträgt das Verhältnis in der Primarstufe, also den Klassen 1 bis 4, 1:19,4. Das bedeutet, rein rechnerisch kommen auf eine Lehrerin bzw. einen Lehrer 19,4 Kinder. Die Lehrer-Schüler-Relation an Grundschulen beträgt nach Schulgesetz NRW 1:22,9. Im Sekundarbereich geht die Schere zwischen Primus-Schule und Regelschule noch weiter auseinander. An der Primus-Schule wird eine Lehrkraft rechnerisch 14,6 Schülerinnen und Schüler unterrichten. An Gymnasien beträgt die Relation dagegen 1:19,88 und an Realschulen 1:20,94. Darüber hinaus stellt das Ministerium der neuen Schule zusätzlich eine halbe Stelle für die Weiterentwicklung des innovativen pädagogischen Konzeptes der Schule zur Verfügung.

 

Mit der Durchführung des Anmelde- und Aufnahmeverfahrens der Primus-Schule sowie der Vorbereitung des dortigen Schulbetriebes ab Sommer 2014 hat die Bezirksregierung Arnsberg Carmen Rudolph und Petra Pia Kemp beauftragt. „Wir freuen uns auf die Aufgabe und sind zuversichtlich, in den kommenden Tagen eine ausreichende Anzahl von Anmeldungen für die Primus-Schule zu erhalten, so dass diese zum Schuljahr 2014/2015 im Schulzentrum am Bleichstein an den Start gehen kann“, so die derzeitigen Leiterinnen der Grundschule im Dorf und der Hauptschule.

Dora Lugs 15.10.2013
d_lulu@hotmail.de

HALLO LEUTE !! SO EINE GUTE SCHULE WIE DIE REALSCHULE MUSS BLEIBEN: BITTE MELDET EURE KINDER NACH DER 4.KLASSE DA AN:DIE SCHULE IST ESCHT KLASSE VON MIR GEHEN ALLE DREI KINDER DRAUF. ICH HABE AUCH VOR ENGSTES JAHR MEIN 4.KIND DA ANZUMELDEN:

sandra Mayer 15.10.2013
s.mayer@hotmail.de

Keine Primus-Schule!! Es reicht die kinder bekommen gerade in der Grundschule Noten müsste dann ein Kind auf die Primus-Schule gehen bekämme es wider keine Noten , ich finde Noten sind wichtig für die Kinder,da können sie besser erkennen ob sie gut sind in der Schule.

Heiko Müller 12.06.2013
heiko.mueller@herdecke.de

@Frau Sevim: Sehr geehrte Frau Sevim, die Hochrechnung bei einer Elternbefragung lässt sich nicht mit einem Bürgerentscheid vergleichen. Die zitierte "Soll-Forderung" im Erlass für die Errichtung von Schulen ist von der Verwaltung umzusetzen, wenn nicht gewichtige Gründe dagegen sprechen.

Bei einem Bürgerentscheid handelt es sich dagegen um ein kommunalrechtliches Verfahren, das in der Gemeindeordnung geregelt ist. In § 26 Abs. 7 heißt es: "Bei einem Bürgerentscheid kann über die gestellte Frage nur mit ja oder nein abgestimmt werden.Die Frage ist in dem Sinne entschieden, in dem sie von der Mehrheit der gültigen Stimmen beantwortet wurde, sofern diese Mehrheit in Gemeinden mit bis zu 50.000 Einwohnern mindestens 20 Prozent der Bürger beträgt." Eine Hochrechnung ist bei einem Bürgerentscheid ebenso wie bei einer Wahl nicht zulässig.

Ich gebe zu, dass das nicht so einfach zu verstehen ist, aber so sind nun einmal die rechtlichen Bestimmungen.

Avni Sevim 07.06.2013
abacus1@gmx.de

Hallo Herr Müller, ich verstehe nicht, weshalb einerseits die Rückmeldungen der Umfrage zur Primus-Schule hochgerechnet werden, andererseits die des Bürgerentscheids "Keine Umzüge ohne Modellschule" nicht.

Von Verwaltungsfragen habe ich zwar keine Ahnung, für mich liest sich Ihr Zitat jedoch als "Soll-Forderung"´. Daher hätte ich mir hier mehr Gleichheit bei der Wertung des Mehrheitsentscheides zum Bürgerentscheid gewünscht; nämlich "pro"!

Iris Geißler 06.06.2013
IrisGeissler@web.de

Sehr geehrter Herr Müller,

Aus meiner Sicht sind die Zahlen der Eltern, die ihr Kind auf jedem Fall an der Primusschule anmelden wollen, doch sehr gering ausgefallen. Ich persönlich gehe davon aus, das alle Eltern, die sich diese Schulform wünschen, auch geantwortet haben da sie sich der Wichtigkeit ihrer Stimme bewusst sind. Die Ignoranten sind aus meiner Sicht eher diejenigen, für die diese Schulform nicht infrage kommt. Aber das ist natürlich reine Spekulation. Was aus meiner Sicht aber eine Tatsache ist:

Auch wenn die Anmeldungen der Herdecker Eltern nicht ausreichen, so hofft die Stadt doch die Primusschule für auswärtige Eltern errichten zu können...

Ist da nicht das Ziel “eine Schule für alle Herdecker Kinder “ zu schaffen verfehlt?

Aus meiner Sicht führt die Primusschule dazu, dass immer mehr Herdecker Kinder abwandern werden und

gleichzeitig der Anteil der auswärtigen Kinder steigen wird.

Schließlich mangelt es den umliegenden Städten ebenfalls an Real-und Hauptschulen.

Diese Befürchtung habe ich auch bereits gegenüber Herrn Joachimi bei einem Elterninformationsabend geäußert. Leider wurde von seiner Seite auf diese Frage nicht eingegangen.

Schade, dass das ursprünglich gesetze Ziel so aus den Augen verloren wurde...

Heiko Müller 05.06.2013
heiko.mueller@herdecke.de

@Frau Külpmann:Sehr geehrte Frau Külpmann,die dargestellte Auswertung berücksichtigt aus rechtlichen Gründen nur Rückmeldungen von Eltern, deren Kinder in Herdecke wohnen. Die 118 Befürworter wohnen demnach ausschließlich in Herdecke.

Zusätzlich wurden noch 67 auswärtige Kinder angeschrieben, deren Kinder in Herdecker Kindertagesstätten oder Schulen sind. Hierauf gab es 27 Rückmeldungen, weitgehend von angehenden Fünftklässlern, wobei der Trend pro Primus etwas positiver war. Diese Zahlen wurden aber nicht bei der Auswertung berücksichtigt.

Danijela Fengler 04.06.2013
info@stb-fengler.de

@Herrn Müller: Vielen Dank für ihre Antwort.

Grüße, Danijela Fengler

Jennifer Külpmann 04.06.2013
mjkuelpmann@arcor.de

Sehr geehrter Herr Müller,

vielen Dank für die Aufschlüsselung der Abstimmung nach den einzelnen Jahrgängen. Ich habe nun noch eine letzte Frage dazu: aus persönlichen Kontakten weiß ich, dass nicht nur Herdecker, sondern auch Wittener, Hagener und Dortmunder Eltern zum Zwecke der Elternbefragung angeschrieben wurden. Wieviele der 118 Befürworter wohnen nicht in Herdecke?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen und mit freundlichen Grüßen.

Heiko Müller 04.06.2013
heiko.mueller@herdecke.de

@Frau Fengler/Frau Külpmann/Frau Harnisch: Sehr geehrte Damen, die nähere Aufschlüsselung der Elternbefragung war nie in Frage gestellt. Allerdings ist es aufgrund vieler anderer Aufgaben nicht möglich, stets sofort auf Fragen hier im Forum zu antworten.

Die genannte Zahl der 118 Ja-Stimmen stellt sich für die einzelnen Jahrgänge wie folgt dar:

Klasse 1 2014: 27, davon 13 bestimmt, 14 eher ja > hochgerechnet: 50

Klasse 1 2015: 21, davon 7 bestimmt, 14 eher ja > hochgerechnet: 50

Klasse 5 2014: 29, davon 11 bestimmt, 18 eher ja > hochgerechnet: 54

Klasse 5 2015: 41, davon 20 bestimmt, 21 eher ja > hochgerechnet: 74Im Übrigen weise ich darauf hin, dass die Hochrechnung des Ergebnisses für die nicht zurückgeschickten Fragebögen keine Willkürentscheidung der Stadt Herdecke war, sondern gemäß rechtlicher Vorschriften im Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur "Errichtung, Änderung und Auflösung von weiterführenden allgemeinbildenden Schulen" erfolgte. Dort heißt es: "Auch wenn die Nachfrage nach einer Schule....nur im Wege der proportionalen Hochrechnung (die bei der Befragung angekündigt werden muss) auf eine fiktive volle Wahlbeteiligung eine ausreichende Schülerzahl ergibt, soll die Gemeinde zur gesicherten Feststellung des Bedürfnisses einen Einrichtungsbeschluss unter dem Vorbehalt fassen, dass im Anmeldeverfahren diese Schülerzahl erreicht wird. (Dies gilt insbesondere, wenn erwartet werden kann, dass Schülerinnen und Schüler aus Nachbargemeinden ...aufzunehmen sind)."

Im Sinne dieser Bestimmung erfolgt die Fortsetzung des Verfahrens in ausdrücklichem Einvernehmen mit der Bezirksregierung als oberer Schulaufsichtsbehörde der Stadt Herdecke.

Jennifer Külpmann 28.05.2013
mjkuelpmann@arcor.de

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Müller,

aus der Presse konnte man nun entnehmen, dass die Elternbefragung zur Primusschule ausgewertet ist und sich insgesamt 118 Eltern für die Primusschule ausgesprochen haben. Diese 118 Befürworter sind auf 4 Jahrgänge zu verteilen, nämlich 2 für die erste Klasse und 2 für die 5. Klasse. Sie haben den Bürgerinnen und Bürgern Transparenz in der Schulfrage versprochen. Dazu gehört es meines Erachtens, dass die Stadt die Ergebnisse der Elternbefragung nach Jahrgängen aufgeschlüsselt veröffentlicht, so wie es auch in allen anderen Städten und Gemeinden in NRW erfolgt ist. Ich möchte Sie daher im Sinne der versprochenen Transparenz bitten, die Ergebnisse der Elternbefragung nach Jahrgängen und Stimmabgabe (ja, eher ja, eher nein, nein) gesondert auf der städtischen Homepage und in der örtlichen Presse zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Jennifer Külpmann

Danijela Fengler 28.05.2013
info@stb-fengler.de

Sehr geehrte Damen und Herren, wie setzen sich die 118 Ja-Stimmen für die PRIMUS-Schule zusammen, d.h. wie hoch ist der Anteil der potentiellen Grundschulkinder bzw. der Anteil der potentiellen Kinder für den Bereich ab Klasse 5? Wurden die "reinen" JA-Stimmen gewertet oder ist auch ein Anteil der "eher JA-Stimmen" berücksichtigt worden? Vielen Dank für Ihre Antwort.

Sigrid Leifels 08.05.2013
j-s.leifels@freenet.de

Avni Sevim, ich stimme mit Ihrem letzten Eintrag überein. Viele Herdecker legen eine Ignoranz an den Tag, da kann man sich nur wundern. Es geht um unsere Kinder und um unsere Zukunft und keiner schaut hin. Traurig aber wahr. Neustes Beispiel ist wieder einmal der Informationsabend von der Realschule am Montag 06.05.2013, wo der Förderverein und die Elternschaft einen Professor eingeladen hatte, der sich intensiv mit der Schulpädagogik befasst hatte und auch Ergebnisse von Studien aufzeigte. Der Abend war gut gestaltet und sehr hilfreich für das Ausfüllen des sogenannten Erhebungsbogen,......aber leider nur sehr mäßig besucht. Unglaublich, hoffentlich füllen die Eltern wenigstens den Fragebogen aus, oder sollte das denen auch noch zuviel sein?

Heiko Müller 10.04.2013
heiko.mueller@herdecke.de

@Frau Fengler: Sehr geehrte Frau Fengler, bei der Betrachtung des Raumbedarfs ist eher die Anzahl der vorhandenen Unterrichtsräume zu betrachten als die reine Fläche. Die Hauptschule war zweizügig angelegt, was einem Bedarf von 12 Räumen für die Dauer von sechs Schuljahren entspricht. Eine zweizügige GS im Dorf benötigt zunächst 8 Räume, dazu allerdings notwendige Betreuungsräume, die früher für die Hauptschule nicht vorgesehen waren. Eine reine Flächenbetrachtung ist nicht zielführend, weil das Gebäude der Hauptschule u.a. ein großes Achiv, mehrere Kellerräume und große Wegeflächen bzw. Flure beinhaltet, die schulisch nicht oder nur teilweise genutzt werden können. Das Gebäude steht aber nun mal so da und muss in dieser Form angenommen werden. Eine Ungleichbehandlung zu anderen Grundschulen vermag ich insgesamt nicht zu erkennen, wobei kurzzeitige Raumengpässe in jeder Schule zwischenzeitlich einmal möglich sind.

Danijela Fengler 10.04.2013


Sehr geehrter Herr Müller, leider haben Sie meine Anfrage vom 13.03.2013 nicht beantwortet. Daher erneut meine Fragestellung: Die Hauptschule am Sonnenstein ist über 3.000 qm groß. Eine 2-zügige Grundschule(8 Klassen) benötigt tatsächlich zur Entfaltung ihres pädagogischen Konzeptes einen solch großen Raum? Ich frage mich tatsächlich, wie die anderen Grundschulen in Herdecke arbeiten können und müssen bzw. wie die Hauptschule mit den Räumlichkeiten auskommen konnte. Zu dem Umbaukosten der 3.000 qm für eine Grundschule kommen auch noch die laufenden Kosten hinzu. Das soll alles finanzpolitsch zu verantworten sein, wenn die PRIMUS Schule von den Eltern nicht gewünscht werden sollte? Die Frage ist nicht rethorisch und ironisch gemeint, sondern soll tatsächlich beantwortet werde. Vielen Dank.

Avni Sevim 19.03.2013


Die folgende Interpretation lässt der Wahlausgang des Bürgerentscheids zu: Die Mehrheit der Bürger (die gewählt haben) hat sich gegen den Umzug ausgesprochen. Der Mehrheit (Nichtwähler) scheint es egal zu sein, was z.B. die Planungen betreffend der Umgestaltung der Schullandschaft kostet! Die Bürgerinitiative ist natürlich wegen der unmittelbaren Betroffenheit ins Leben gerufen worden (und nicht wegen vermeintlicher Engstirnigkeit). Klar wurde erst aber dadurch auch, dass vieles politisch falsch angepackt wurde (insbesondere die fehlende Kommunikation des Vorhabens und des Ignorierung des zu immer noch zu eruierenden Bürgerwillens), was unmittelbare Auswirkungen auf Familien (Bildungsqualität), bzw. mittelbare auf den Bürger (Kosten, aktuell 1,3Mio.!) haben wird. Bestätigt sollte sich die Politik für die Schaffung von Fakten vor dem Hintergrund der beschämend niedrigen Wahlbeteiligung nicht fühlen. Ich bin mal sehr gespannt, was die Diskussionen um die Errichtung der Modellschule mit sich bringen werden. Vielleicht wird es ja mehr als eine Fortsetzung der laufenden Diskussionen…

Avni Sevim 15.03.2013


Das Henne-Ei-Problem fängt doch bei der Stadt an. Die Stadt hat kein Geld zu verschenken und wird finanzpolitisch an der kurzen Leine gehalten. Da kann mir doch keine Erzählen, dass die Motivation ist, dass so genannte Erfolgreiche wachsen müssen!? Eher muss Geld gespart werden! Die Schule im Dorf wird dafür nur instrumentalisiert und macht begeistert mit (mit 1,3Mio. im "Rücken"). Nur das Konstrukt ist so wenig durchdacht (bei Beschluss wusste man noch gar nicht, was der ganze Spaß kosten würde!), dass es am Ende den Bürger mehr kostet! Wenn man dem negativen demografischen Wandel begegnen möchte, kann man doch nicht die Schule im Dorf unter so hohen Kostenaufwendungen wachsen lassen (egal ob 1,3Mio. oder 2,3 Mio.) . Man müsste eigentlich doch Schulen schließen! Aber der vermeintliche Schachzug war meiner Vermutung nach, dass man alles so verwirrt und unhaltbare Zustände schafft, dass die noch ausstehende Akzeptanz der Primusschule wahrscheinlicher machen würde. Und wenn für die Annahme nicht einmal 50 Eltern-Entscheide bedarf, wäre es gar nicht einmal so unrealistisch; na herzlichen Glückwunsch! Aber ist uns das 1,3Mio wert?!

Peter Thiele 15.03.2013


Auch wenn gerne und oft das Gegenteil behauptet wird, der Umzug der Schulen ohne das die Primus - Schule kommt ist nicht notwendig. Meiner Meinung nach kann die Grundschule im Dorf auch in Ende zweizügig geführt werden. Ob der Umbau des Schulgebäudes dann tatsächlich 1,2 Millionen Euro mehr kostet bleibt abzuwarten. Wenn man alle Argumente betrachtet bleibt meiner Meinung nach nur ein JA zum Bürgerentscheid !

Marc Schulte 15.03.2013


Hallo! Ich habe heute morgen, kurz nach sechs, in Ende "Zentrum" nahe Symalla und Hagenkötter an allen Plakaten den Aufkleber "JA, weil es logisch ist" abgeknibbelt. Eine SAUEREI und vorsätzliche SACHBESCHÄDIGUNG, von der sich auch die Bürgerinitiative distanziert hat. Heute morgen war der Kleister noch frisch! Wenn der Aufkleber nicht abgeht, tut es auch ein dicker Edding ... und aus dem Ja wird wieder das Nein ...! Vielleicht stecken alle "Jünger der SiD" (grins) präventiv einen Stift ein? Übrigens: es kann nicht alles so bleiben, wie es ist: Das Gebäude der GiD ist zu klein und hat totalen Sanierungsstau. Deshalb 2-zügig in Ende bleiben (2,8 Mio€) oder auf ins Schulzentrum. Alle Argumente sind bekannt. NEIn zum Bürgerentscheid, aber in respektvollem Umgang miteinander. Wir sehen uns alle am Sonntag Abend im Ratssaal!

Dirk Ippach 14.03.2013


"Wenn voll dann voll" lautete ein Kommentar eines kundigen Mitgliedes in der Schulausschuß Sitzung von gestern, in Bezug auf die Integration der 70 Kinder anderer Herdecker Grundschulen in die Mittelstufe der PRIMUS Schule. Wenn, wie propagiert eien Schule für ALLE entstehen soll, muß diese grundlegende Fragen klar beantwortet werden. Klassengrößen mit 30 Kindern scheitern am Eckpunktepapier und am pädagogischen Konzept. Warum ein erfolgreiches Konzept PRIMUS Schule eines seitens der Stadtverwaltung beauftragte Werbekampagne für 90.000 EURO benötigt, erklärt sich mir ebenfalls nicht. Die Motivation der 38 % Eltern aller Herdecker Grundschulkinder, welche ihre Kinder auf externe Gesamtschulen schicken, wurde jedoch bis heute nicht hinterfragt worden. Eventuell kann das ja die Werbeagentur CPC noch durchführen. Interessant wäre es sicherlich zu erfahren welchen BEDARF die HERDECKER ELTERN für ihre KINDER sehen.

Avni Sevim 14.03.2013


Hallo Herr Schulte, die Begrifflichkeit des "Jüngers" hat im weitesten Sinne etwas mit Glauben zu tun. Anders ausgedrückt: ich weiß nicht, ob das Konzept der GiD (für meine Kinder) das bessere Konzept ist. Ich weiß aber, dass "Innovation" nicht gleichbedeutend ist Verbesserung. So führt eine Auszeichnung (Patent, Designpreise...) auch nicht automatisch zum Erfolg. Aus den vorbenannten Gründen (bis Sonntag werden wir uns alle wohl wiederholen) bin ich für ein "Ja" zum Bürgerentscheid. Ich glaube nicht an das Konzept der Primus Schule; ich weiß, dass wenn alles so bliebe wie es ist, überhaupt kein Geld ausgegeben wird, welches wir auch nicht haben. Wenn wir es denn wüssten, dass es gut angelegtes Geld ist, wäre es sicherlich eine (sinnvolle) Investition. Aber "Glauben" ist nicht "Wissen"!

Danijela Fengler 13.03.2013


Sehr geehrter Herr Müller, die Hauptschule am Sonnenstein ist über 3.000 qm groß. Eine 2-zügige Grundschule(8 Klassen) benötigt tatsächlich zur Entfaltung ihres pädagogischen Konzeptes einen solch großen Raum? Ich frage mich tatsächlich, wie die anderen Grundschulen in Herdecke arbeiten können und müssen bzw. wie die Hauptschule mit den Räumlichkeiten auskommen konnte. Zu dem Umbaukosten der 3.000 qm für eine Grundschule kommen auch noch die laufenden Kosten hinzu. Das soll alles finanzpolitsch zu verantworten sein, wenn die PRIMUS Schule von den Eltern nicht gewünscht werden sollte?

Heiko Müller 13.03.2013
heiko.mueller@herdecke.de www.herdecke.de

@Jessica Flörke: Sehr geehrte Frau Flörke, hier die Beantwortung der von Ihnen am 08.03. gestellten Fragen: Das Hauptschulgebäude bietet genügend Klassenräume für einen Umzug der GS im Dorf. Durch die notwendige Einrichtung von Betreuungsräumen wird es aber kaum zu ungenutzten Räumen und Fluren kommen. Sofern die Modellschule Primus kommt, werden hierfür sukzessive Räume in der dann per Beschluss auslaufenden Realschule bereit gestellt. Der Personenkreis für die Elternbefragung ist im Erlass vorgegeben: Befragt werden die Eltern der Kinder, die im nächsten Schuljahr 2013/2014 in den dritten und vierten Klassen der Grundschulen sind sowie die Eltern der zweiten und dritten Kindergartenjahre.

Klaudia Grünebaum 13.03.2013


In den letzten Tagen verfolge ich nun sehr intensiv, wie in der Presse die Grundschule im Dorf dargestellt wird. Eines sollte man in der ganzen Diskussion nicht vergessen, die meisten Eltern haben ihre Kinder in der Grundschule im Dorf angemeldet, weil sie hinter dem Konzept stehen und nicht die Devise vertreten "Kurze Beine kurze Wege". Wenn ich manche Berichte lese, habe ich das Gefühl, dass einige nicht verstehen wollen oder können, dass ein Umzug notwendig ist, da der bauliche Zustand für die Kinder und Lehrer unumgänglich ist (Schäden am Dach - Wassereimer in den Klassenräumen, Klassenräume durch veraltete Heizung entweder überhitzt oder viel zu kalt - dies sind nur zwei Mängel von der ganz langen Liste). Wenn das leerstehende Gebäude der alten Grundschule Kirchende für eine zwei Zügigkeit umgebaut werden kann, bleiben die GiD sicherlich gerne im Dorf. Wenn der Umbau für die zwei Zügigkeit nicht zu finanzieren ist, ist ein Umzug nach Herdecke unumgänglich. Warum sollte eine Schule die in den letzten Jahren gezeigt hat, dass ihr Konzept Früchte trägt, durch die Herabsetzung auf eine ein Zügigkeit interessierte Eltern / Kinder ablehnen müssen, nur weil man eventuell der Schule nicht entsprechende Räume zur Verfügung stellen kann. Nun möchte ich zum Schluss noch eines sagen, auch die anderen Grundschulen in Herdecke sind dadurch nicht schlechter, aber die Grundschule im Dorf ist anders und jede Schule hat ihre Vor- und Nachteile. Aber hier geht es um eins, die Grundschule im Dorf muss ihren jetzigen Standort verlassen und man sollte eine erfolgreiche Schule nicht durch eine Fehlentscheidung an ihrer Weiterentwicklung hindern. Also ein klares "Nein" zum Bürgerentscheid am 17. März 2013!

Marc Schulte 12.03.2013


Hallo zusammen! Zunächst Danke an Herrn Sevim, der sich -bis 1.3. anonym- nun persönlich zu Wort meldet. GUT finde ich, dass sich Eltern engagieren. Besser sich einbringen, als nichts tun und nur meckern. Nicht verstehen kann ich, wie Sie sich über die "Frechheit" anderer beschweren, aber im gleichen Beitrag einen neuen "Fachbegriff" prägen: Die "Jünger der Schule im Dorf". Das ist konstruktiv! Toll -Danke!!! Das die Lehrerschaft der Vinkenbergschule, die sich auch für den Umzug ausgesprochen hat, wie die stellv. Schulleiterin im Rat mitteilte, auch lieb, verantwortungsvoll und auf der Höhe der Pädagogik ist, steht außer Zweifel. Dennoch ist es eine Tatsache, das die GiD für den Schulpreis nominiert wurde und eine der erfolgreichsten Schulen in Deutschland ist. Diese Schule soll jetzt schrumpfen??? Und zum liebevollen Großvater (Zitat: "Was kümmern uns die anderen Kinder, die anderen Schulen") Herrn Krüsmann: Das Schulzentrum mit der GiD in der Hauptschule ist dann 850 METER entfernt! Mit dem NEIN zum Bürgerentscheid wird Geld gespart, die Schullandschaft aktiv gestaltet und Herdecke für junge Familien attraktiver. Die zweizügige, preisausgezeichnete GiD ist ein Standortvorteil für uns. Herdecke ist schon jetzt nach Bad Sassendorf die Stadt mit den ältesten Einwohnern. Zeit für Veränderung! NEIN zum Bürgerentscheid - sagt ein Jünger (soll ich noch ein "Gewand" anziehen?)

Peter Krüsmann 12.03.2013


Guten Tag liebe Frau Schmidt, ich bin aktuell Großvater eines Kindes, das ich gerne an der Vinkenbergschule gesehen hätte. Wenn sie also so gutsituiert sind (ihre Bemerkung "ich bringe für ein gutes Modell meine Kinder überall hin), also über Zeit und einen Zweitwagen verfügen, dann ist das schön für sie. Denken sie auch an die Elternpaare, bei denen beide arbeiten oder nur 1 PKW zur Verfügung steht und die den Schulalltag mit aller Not noch bewältigen können. Sicherlich ist ihnen auch entgangen, dass die anderen 4 Schulen sich merklich zurückgehalten haben. Keine permanenten Leserbriefe über die Parteien versandt haben, keine Wahlaufforderung in der Schule aufgehängt haben, keine Mail an ehemalige Schüler zur Stimmabgabe für ihre ehemalige Schule abgegeben haben (wobei die beiden letzten Tätigkeiten schon Dienstaufsichtsbeschwerden nach sich ziehen können). Da finden sie es ein Witz, dass diese Schule angegangen wird. Noch heute äußert sich die Elternvertreterin der GiD in der Presse und ruft in einem Interview mit Herrn Görzel zu mehr Sachlichkeit auf. Sie ist doch die treibende Person der Unsachlichkeit oder hat sie ihre eigene Plakatierung nicht gelesen? Zum Abschluss noch zu einem alten von Lensing Wolff umgewandelten Zitat aus der heutigen Presse: "Viele Wege führen nach Rom und die Dorfschule geht lediglich einen eigenen Weg dorthin" Was kümmern uns die anderen Kinder, die anderen Eltern, die anderen Schulen. Peter Krüsmann

Cloudine Schmidt 12.03.2013


Guten Tag, Ich bin aktuell eine Mutter an der Schule im Dorf und werde für 2014/15 mein 2. Kind ebenfalls an der GiD anmelden. Ich bin absolut für den Umzug in die Hauptschule, da ein gutes Konzept den Raum zum Leben benötigt. Das Gebäude Westende war schon vor 3 Jahren keine Option (Kosten,Raum...) warum sollte es sich bis heute geändert haben. Bislang haben sich Eltern wie Kollegium mit ihrer Meinung stetz zurück gehalten, wir sind nicht mit unseren Kindern vor das Rathaus gezogen und haben Banner gehalten, bislang wurde immer nur von der GiD an öffentlichen Veranstalltungen Stellung bezogen und mit sachlichen Argumenten gearbeitet! Daher finde ich es einen Witz das jetzt wo es Auge um Auge geht die Schulleitung angegangen wirde, sie würde nicht auf dem Richtigen weg Politik betreiben. Elternbriefe mit "Wahlplakaten" wurden an die Elternhäuser verteilt nichts weiter. Alles andere Organiesierte die Elternschaft die auch HINTER IHRER SCHULE IM DORF STEHEN. Alle anderen bekommen ja die Möglichkeit ihre Kinder in Ende auf kurzen Beinen kurze Wege gehen zu lassen. Für eine Inovatieve Schulbildung würde ich mein Kind überall hin bringen!!!! Noch mal ich bitte darum Nein zu Wählen um der GRUNDSCHULE IM DORF den Raum für individuelle Förderrung zu geben!!!!! c.Schmidt

Peter Krüsmann 12.03.2013


Jamaika zwingt Stadt Herdecke zur Neuverschuldung!! Weil eine Grundschule auf ihre Zweizügigkeit pocht und die Jamaikakoalition unbedingt einen Schulversuch durchführen will, sollen die Herdecker Bürger einer Neuverschuldung von mindestens 1,7 Millionen Euro zustimmen, indem sie im Bürgerentscheid mit nein stimmen. Ich bin auch dafür ,dass man für unsere Kinder alles macht und auch viel Geld ausgeben kann. Aber durch persönlich falschen Ehrgeiz einer Lehrerschaft und Teilen der Elternschaft der Grundschule im Dorf werden wissentlich falsche Dinge dargestellt. (siehe Flyer der neuen Initiative "Stimmt mit nein") 1. Es hat in der Vinkenbergschule nur 7 Anmeldungen gegeben, weil die Politik die Eltern verunsichert hat; mit der Aussage die Schule wird geschlossen. (böse Polemik gegenüber der Vinkenberg Grundschule und Ender Bürgern, in der Stadt taugt ihr nichts mehr, geht nach Ende, da habt ihr vielleicht mehr Anmeldungen) 2. 2600 Stimmen für den Entscheid sind keine Einzelinteressen sondern im Gegenteil; die Wünsche der Leitung im Dorf sind Einzelinteressen 3. Geldverschwendung findet statt wenn die Grundschule im Dorf 2zügig werden soll. 4. Die Schullandschaft bleibt bei jetziger Konstellation erhalten und das Wegrationieren der Realschule und der Bonnermannschule findet auch nicht statt 5. Schulpolitischer Unsinn ist das, was die Jamaikakoalition jetzt betreibt (Siehe Leserbrief von Willi Creutzenberg in der letzten Woche) Böse Ironie: Also liebe Herdeckerinnen und Herdecker, lasst eure Kinder mindestens 2 Jahre mit den Bussen durch die Gegend fahren, nehmt mindestens 1,7 Millionen neue Schulden auf, lasst die Realschule und Bonnermannschule sterben. Wenn das euer Wille ist dann müsst ihr gegen das Bürgerbegehren stimmen Peter Krüsmann ehemaliger Lehrer und Großvater Herdecke

Jessica Flörke 12.03.2013


Ich habe zwei Fragen, die mir in diesem Forum evtl. beantwortet werden können. Die eine Frage richtet sich zum geplanten Umzug der Grundschule im Dorf in das (noch nicht) leerstehende Gebäude der Hauptschule. Die GiD braucht, wenn sie wie von der Stadt geplant wachsen soll, 12 Klassenräume für acht Klassen. Über wieviele Räume verfügt das Hauptschulgebäude? Was passiert mit den übrigen Räumen? Bleiben ganze Flure leer? Und was passiert, wenn die Modellschule PRIMUS kommt? Reicht dann das Platzangebot überhaupt aus? Schließlich bräuchte man dann ja für insgesamt 20 Klassen (Jahrgang 1-10) genug Platz. Zu meiner zweiten Frage: Wenn wir Eltern von Kindergartenkindern endlich im Mai nach unserer Meinung gefragt werden, können dann alle Eltern ihre Meinung abgeben, oder nur die Eltern deren Kinder kurz vor dem Schuleintritt stehen? Schließlich werden auch die heute noch 2 oder 3jährigen ja in den nächsten Jahren davon betroffen sein.

Avni Sevim 07.03.2013


Hallo Herr Schulte, die zwei Züge sind doch okay; aber bitte bitte mittels "Containern" bis zum Umzug in das HS-Gebäude, nicht mittels aufoktuierten Busverkehrs für die, die damit nichts zu tun haben (dann spart man auch locker eine Mio. ein!). Bei den Anmerkungen zu den Anmeldezahlen zieht sich alles zusammen. Als ich meine Tochter 2011 angemeldet hatte, war ich heil froh einen Platz in der Vinkenberg erhalten zu haben. Im Grunde hätte man da 2zügig fahren können (wollte die Stadt aber nicht; ein Schelm der Böses denkt). Denn nämlich (auch) diese Schule leistet hervorragende Arbeit! Dass die Eltern der Neuanmeldungen nicht zum Spielball der "Politik" machen wollen ist doch klar; es geht schließlich um das Wichtigste, was man so hat, gell!? Ich würde und werde jeder Zeit meine Kinder zu diesen außerordentlich engagierten und LIEBEN Lehrerschaft der Vinkenbergschule schicken (leider habe ich nur 2 Kinder ;-). Alle anderen können ihre I-Dötze gern mit Pubertierenden zusammen zur Schule schicken (bei der Sammlung der Unterschriften sagte eine ältere Dame so überaschend: sie habe das nach Kriegende erlebt und fand das ganz schlimm!). Mir fehlt nur der Glaube, dass man das mit so einem angekündigten gleichen Zahl an Schüler pro Lehrer Individualität sicherstellen können soll... M.E. nach ist man schneller abgehängt, was dann schnell ginge. Also: Ja, zum Bürgerentscheid!

Marc Schulte 07.03.2013


Alles bleibt wie es ist? So einfach ist es nicht, denn die Grundschule im Dorf darf nicht mit einer Größe von eineinhalb "Zügen" weitergeführt werden (rechtlich unmöglich). Also heißt es schrumpfen, mit bis zu vier mal notwendiger Zerstörung der jahrgangsübergreifenden Klassengemeinschaften in den kommenden Jahren oder der Umzug in die Grundschule Kirchende. Das kostet rund eine Millionen mehr, als der Umzug in das Schulzentrum, weil das Gebäude nach Schulbaurichtlinie und Baurecht umgebaut werden muss. Die fußläufige Grundschule ist natürlich auch nach dem Umzug der Schulen in beiden Stadtteilen vorhanden - nur eben mit dem erfolgreichen jahrgangsübergreifenden Konzept im Zentrum und mit der erfolgreichen traditionellen Variante in Ende und im Zentrum in der Bonnermannschule. Wer ein bestimmtes Konzept bevorzugt, kann WÄHLEN, sein Kind dorthin fahren zu lassen (übrigens ein neues, kostenfreies Angebot der Stadt Herdecke), was jetzt schon Eltern aus verschiedenen Stadtteilen täglich praktizieren. STIMMEN SIE GEGEN DEN BÜRGERENTSCHEID, DAMIT DIE G.i.D. NICHT SCHRUMPFEN MUSS. ERFOLGREICHE DÜRFEN WACHSEN,

Frau Müller 07.03.2013


Ihre Kinder brauchen ja auch nicht fahren, sie können ja zur Grundschule im Dorf, dann in der alten Hauptschule, gehen :)

Anda Cava 07.03.2013


Danke für diesen sinnvollen Beitrag. Wissen wir nun das Ender Bürger keine Herdecker sind ;) Statt nur zu jammern, sollte man sich mal den Zahlen stellen. Die Grundschule im Dorf wächst, die Vinkenberg schrumpft. Ja, es wird Veränderungen geben, aber das wird nicht zum Nachteil werden. Bus fahren ist für Kinder doch nicht schlimm. Auch wird immer erzählt die Kinder sollten laufen. Darüber muss ich jedes Mal lachen wenn ich die Massen an Autos vor den Grundschulen sehe...

Avni Sevim 07.03.2013


Echt eine gute Idee! Solange die Schule im Dorf nicht in das HS-Gebäude kann, könnte man sich bei der SID mit Containern behelfen, die man einmalig anschaffte und für sonstige Aktionen immer wieder verwenden könnte. Müsste ja ein Bruchteil von der irrsinningen Umbaukosten (auf Pump!) betragen. Schule im Dorf / ggf. Primus-Schule glücklich (Kirchender führen ja für ein Konzept so gern weiter zur Schule). Vinckenberger glücklich. Bonnermann glücklich Stadt / Bürger glücklich. So einfach ist das und man muss nicht einmal mehr sich als Beführworter der Bürgerinitiative anfeinden lassen (echt eine Frechheit, wie abfällig bei der Infoveranstaltung am 26.2.2013 da gesprochen wurde). Und wenn die Primusschule nicht käme... Dann könnte man alles so belassen (nichts hält länger, als ein Provisorium ;-), aber das nehmen die Jünger der SID bestimmt gern in Kauf ). Es grüßt Tom ;-)

Pietro Mangiafuoco 07.03.2013


Besser ist alles bleibt so bestehen wie es HEUTE ist. Sollen die Ender nach Herdecke kommen und lehren. Wir Herdecker fahren doch nicht nach Ende. Die Moral von der Geschicht, meine Kinder fahren nicht!

Marc Schulte 07.03.2013


ERFOLGREICHE DÜRFEN WACHSEN! ERFOLGREICHE DÜRFEN WACHSEN, ODER? Wenn sich Politiker Definitionen aus Wikipedia vorlesen (FDP), wenn man alternatives Denken anmahnt, aber überhaupt gar nichts greifbares sagt (SPD) - dann geht es um das Wohl der Kinder! So glaubwürdig wurde heute im Herdecker Stadtrat um die Folgen gerungen, die der heute beschlossene Bürgerentscheid am 17.3.13 zum notwendigen Umzug der klassisch arbeitenden "Grundschule Vinkenberg" in den Stadtteil Herdecke-Ende mit sich bringt, wenn die jahrgangsübergreifend arbeitende "Grundschule im Dorf" ins Herdecker Zentrum zieht. Bequem: "Die Linke" wusste 'ES' schon immer und präsentierte sich als einzige Partei, die im Vorfeld die Weisheit mit Löffeln gefressen habe. CDU, Grüne und FDP wollten gerne einen Kompromissantrag einbringen, versäumten es jedoch vorab zu klären, ob der Vorschlag rechtmäßig umsetzbar ist: Schlecht, wenn man dann ein "Nein" von der bBezirksregierung bekommt und einen Rückzieher machen muss. Kein Glanzstück - für den ganzen Rat! Ich habe mitgenommen, das die erfolgreiche Grundschule im Dorf (Nominierung für den deutschen Schulpreis!) nicht nur fast drei mal so viele Schüler hat, wie die Vinkenbergschule und 40 statt 7 Anmeldungen für 2013 vorzuweisen hat. Und das sogar trotz der "Mein-Kind-müsste-Bus-fahren" Diskussion, die die Grundschule im Dorf genauso betrifft wie die Vinkenbergschule! Weiterhin wurde mir klar, das die GiD im Stadteil Ende bis 2016 kleiner werden muss ("einzügig", d.h. nur "eine Klasse" Idötzchen aufgrund des Schulrechts), sich jedoch im renovierten Hauptschulgebäude vergrößern könnte. Das wäre unabhängig von der Primusschule der Elternwille zum Grundschulkonzept, denn die GiD hat deutlich höhere Anmeldezahlen! Erfolgreiche dürfen wachsen, oder? Ein Problem habe ich mit Eltern, die Kinder zum Schwenken von mitgebrachten Transparenten und Bannern ermahnen. Gelebte Demokratie ist gut, aber ist es vorbildlich Kinder für die eigene Sache zu nutzen? Ich freue mich auf die urdemokratische Bürgerentscheidung von informierten, mündigen Bürgern! Marc Schulte PS: @tom jerry - ich würde mich freuen, Sie persönlich kennen zu lernen, so wie Frau Leifels, die mit Ihrem BEISPIELHAFTEN Engagement seit Jahren in der Realschule aktiv ist. Das persönliche Gespräch mit Ihr war sehr aufschlussreich! Also: Visier aufklappen und selber Stellung beziehen ... sagt "der rosarote Panther"!

Tom Jerry 07.03.2013


Ich war auf der Infoveranstaltung zur Primus-/Modellschule an der FHS. Wenn ich auch Schwierigkeiten hatte insbesondere akustisch zu folgen, versuche ich mal mir daraus ein Fazit zu bilden. 1. Man versucht eine Auswahl an Aspekten einiger (immer schon experimentierfreudigen) Grundschulen und anderer Modellschulen in Herdecke auszurollen (Intention: Herdecker Kinder sollen alle in Herdecke bis zum Schulabschluss unterrichtet werden können). Es wäre sicher interessant zu wissen, ob das funktioniert. Nur mag ich mein Kind zwecks Validierungsversuchen nicht zur Verfügung stellen, zumal die Wirksamkeit frühestens in fünf Jahren nach Start erahnbar wäre. 2. Wenn man sich die durchgängige! Reformierung der Hochschullandschaft anschaut stellt man fest, dass nach Jahren die Industrie noch nicht die jeweiligen Abschlüsse einordnen kann (man ordnet den jeweiligen Abschluss in das ein, was man kennt). Wie soll die Akzeptanz denn erst sein, wenn eine so kleine Stadt wie Herdecke solch ein Experiment mit Nicht-Abiturienten wagt. 3. Wenn man sich die Iglu- und Pisa-Studien im Ergebnis anschaut, sind gerade die Bundesländer signifikant vorn dabei, welche (noch?) die konventionellen Schulformen haben. Diese sind dann auch noch insbesondere undurchlässig (das es Realschüler gibt, die nach der 10. Klasse auf´s Gymnasium wechseln gibt es da nicht). Bei uns in NRW ist das zum Glück nicht so. Nur das Ziel einer hohen Kompetenz der Kinder scheint nicht an der Schulform zu hängen. 4. Ich habe nicht verstanden, welches Schlüsselelement der Primusschule dazu führt, dass eben die notwendigen Kompetenzen wahrscheinlicher erreicht werden. Für mich stellt sich alles nur neu verpackt dar. Aus Zeugnissen werden Zertifikate, aus Noten werden gelbe Kreise unter Angabe einer roten Ziellinie etc. Und ganz wichtig: Welche Komponenten wären denn NICHT an den althergebrachten Schulformen NICHT möglich?! 5. Das Wichtigste ist die individuelle Förderung der Kinder. Tatsächlich ist man (meinem Eindruck nach) aber einerseits bestrebt wirtschaftlich die Bildung in die Hand zu nehmen (nicht verwerflich!). Und dann kommt der Versuch einer individuellen Förderung durch die Schule, welcher doch bei gleich bleibenden Rahmenbedingungen doch gar nicht möglich ist (ich glaube nicht, dass die Kombination aus Pubertierenden und Dötzen effektiv funktioniert). Ich habe mal gelernt, dass man z.B. max. sieben Mitarbeiter direkt führen kann. Wie soll das aussehen, wenn eine Lehrkraft 25 Kinder führen soll?! So ernüchternd das klingt: das geht nur mit Frontalunterricht (wo eine Eindeutigkeit über den Lernfortschritt für alle Erkennbar ist). Entweder man lässt sich die Bildung als Gemeinschaft etwas kosten (mehr kompetente und motivierte Lehrer), oder die Chancen der Kinder hängen weiterhin von den Fördermöglichkeiten der Eltern ab, ob Primusschule oder nicht. Was bleibt für mich, falls die Priumsschule käme: Das Kind in der Grundschule so gut wie möglich fördern, sodass es in Herdecke auf´s Gymnsium kann. Und wenn das nicht klappte, dann in den sauren Apfel beißen, und in der Nachbarstadt zur weiterführenden Schule zu schicken. Passend zum Thema der folgende Beitrag: www.spiegel.de/unispiegel/st udium/warum-berlin-mit-der-foerderung-der-schueler -so-wenig-erfolg-hat-a-869007.html "Offensichtliche Schwachpunkte gibt es an den Schulen, die viele Reformen in den vergangenen Jahren noch immer nicht verdaut haben: integrierte Sekundarschule, jahrgangsübergreifende Klassen oder die frühe Einschulung - das alles erfordert ganz neue pädagogische Konzepte, mit denen sich Lehrer erst vertraut machen müssen. Viele von ihnen, die plötzlich zwei oder gar drei Jahrgänge auf einmal zu unterrichten hätten und dabei die Schwachen fördern und gleichzeitig die Starken fordern müssten, sehen sich mit der neuen Aufgabe überfordert. "Gerade Brennpunktschulen bräuchten mehr Personal - Lehrer, Pädagogen und Sozialarbeiter", sagt Bertelsmann-Expertin Stein. Die sehr unterschiedliche Qualität der Schulen trägt zu weiterer Segregation bei: In der Sorge um die bestmögliche Ausbildung für ihren Nachwuchs schotten sich engagierte Eltern regelrecht ab, und der Abstand der Abgehängten wächst weiter. So erntete etwa die Schulverwaltung der Bezirke Mitte und Wedding wütenden Protest für ihren Versuch, den Eltern eine größere Freiheit bei der Wahl der Grundschule für ihre Kinder einzuräumen." / aus Spiegel Online
Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Homepage,wir freuen uns über möglichst viele konstruktive Beiträge in dem Diskussionsforum, wünschen uns aber einen offenen Austausch unter Angabe des korrekten Namens und nicht das Verstecken hinter Pseudonymen. Herzlichen Dank für das Verständis.Ihre Stadtverwaltung

Dirk Ippach 07.03.2013


Guten Morgen zusammen, morgen am 18.12. findet im GVS Ende, Kirchender Dorfweg 53, ein erneuter Infoabend zu Modellschule statt. Ich werde auch dort sein und hoffe hier viele interessierte und verantwortunfgsvolle Eltern treffen zu können. Bereits per Mail habe ich vorab die Frage gestellt, in wie weit die aktuelle Planung der Schülerzahlen der Modellschule für ALLE Grundschulkinder aus Herdecke ausreichend ist. Ich freue mich auf eine informative Veranstaltung mit hoffentlich hoher Beteiligung aus Kindergärten und Grundschulen . Beste Grüße Dirk Ippach

Heiko Müller 07.03.2013
heiko.mueller@herdecke.de www.herdecke.de

@Danijela Fengler: Sehr geehrte Frau Fengler, in den im Schulausschuss verkündeten Zahlen sind nun alle gelisteten Lernanfänger enthalten. Zehn Anmeldungen von außerhalb stehen 19 Auspendler in andere Städte gegenüber.

Danijela Fengler 07.03.2013


Bis zum 13.11.2012 hatten 30 Eltern noch keine Anmeldung für eine mögliche Grundschule vorgenommen(lt. Bericht WP vom 13.11.12). In der Schulausschusssitzung vom 28.11.12 wurden die Anmeldezahlen für die jeweiligen Grundschulen bekanntgegeben. Beinhalten diese Anmeldezahlen die noch fehlenden 30 Anmeldungen oder sind demnach viele Anmeldungen von Außerhalb zu verzeichnen?

Marc Schulte 07.03.2013


Hallo! Danke für Ihre Hinweise, in denen Sie, Frau Leifels, mit Ihre Sichtweise erläuterten. Lassen Sie uns doch, statt wie Sumo-Ringer auf dem eignen Standort zu beharren lieber wie Tämzer die kreativen Kräfte zugunsten der Kinder nutzen. Sie haben mir hier einen wichtigen Impuls gegeben. Ich sah bisher den Prozess für alle als transparent und die Idee des Blogs und der offenen Veranstaltungen als demokratisch an - ich komme auch (wenn beruflich möglich) zu allen Informationsveranstaltungen der anderen Schulen, denn ich bin betroffen (als Vater einer Viert- und Zweitklässlernin). In der Überzeugung, mit konstruktiver Kritik für alle etwas leisten zu können, liegt meine Motivation. Insbesondere eine gute, zeitnahe Entscheidungsgrundlage für Eltern und Schüler -mit Fakten und Kosten hinterlegt- wollen wir doch alle. Ich freue mich auf ein persönliches Treffen.

Heiko Müller 07.03.2013
heiko.mueller@herdecke.de www.herdecke.de

@grit waltenberg: Sehr geehrte Frau Waltenberg, als Veranstaltungstermine zur Vorstellung erster Eckpunkte der Primus-Schule sind der 12.12. für die Innenstadt und der 18.12. für den Bereich Ende vorgesehen. Veranstaltungsorte und die genauen Uhrzeiten werden rechtzeitig über Presse, Homepage und Schulpost bekannt gegeben.

Sigrid Leifels 07.03.2013


Antwort Marc Schulte Herr Marc Schulte unterstellt in seinem Leserbrief in der WR vom 16.10.2012 und auch hier im Leserforum unsachliches Verbreiten von Unwahrheiten. Inwieweit waren unsachliche Unwahrheiten aufgeführt? Ist es unwahr, wenn berechtigte Kritik im Keim erstickt wurde? Seit wann ist es unsachlich oder unwahr, wenn fehlende Inforationen als Kritikpunkt aufgeführt werden? Warum sollte man einen Workshop aufsuchen, wenn dort keine Kritik erlaubt ist und man nicht hinter dieser Sache steht? Herr Schulte bemängelt weiterhin mangelnde Aktivität, weist auf konstruktive Kritik und Mitarbeit hin, erkennt aber in "seiner" Unsachlichkeit nicht, dass man sich sehr wohl mit der Problematik weitgehend beschäftigt hat, sich den Rahmenentwurf zur Primusschule sowie das Gutachten des Herrn Dr. Rösner gelesen hat. Aber Herr Schulte sollte sich doch die Meinung vieler Herdecker Bürger einmal anhören um dann festzustellen, wie spärlcih informiert sie sind. Schade, dass sie die Kritikpunkte nicht verstanden haben, denn sonst hätten Sie erkannt, dass keine Unwahrheiten verbreitet wurden, sondern lediglich Tatsachen, so unbequem die auch sein mögen.

Grit Waltenberg 07.03.2013


Guten Tag Ich habe ihre Rathauspost gelesen und mir den Zeitplan für die Primusschule angesehen. Die Infoveranstaltung in den Schulen und Kitas soll im November und Dezember stattfinden. Wann erfahren wir Eltern den Tag und die Uhrzeit um bei der Infoveranstaltung teilzunehmen. MfG Waltenberg

Jenny Külpmann 07.03.2013


In diesem Schulentwicklungsforum ist auf das neue Schulentwicklungsgutachen des Herrn Dr. Rösner aus Oktober 2012 zu verweisen, welches vom EN-Kreis in Aufgrag gegeben und im Rahmen der Kreisschulausschusssitzung am 29. Oktober 2012 vorgestellt wurde. Das Ergebnis ist zum einen, dass die Schülerzahlen für die Grundschule Vinkenberg für die nächsten 5 Jahre eine stabile Einzügigkeit erlauben und dass in Kirchende in den nächsten 5 Jahren Kinder für 2 bis 3 Züge in die Grundschullandschaft streben. Welche Schule sollen die Kirchender Kinder denn besuchen, wenn nach dem Beschluss des Rates die Vinkenbergschule als einzügige Schule in diesen Stadtteil umziehen soll?

Heiko Müller 07.03.2013
heiko.mueller@herdecke.de www.herdecke.de

@Marc Schulte: Sehr geehrter Herr Schulte, ich möchte gern zu zwei Problemen Stellung nehmen, die Sie am Ende Ihres ausführlichen Beitrags ansprechen. Das Problem, das für die jetzigen Viertklässler nach dem Verlassen der Grundschule im nächsten Jahr besteht, ist bei der Stadt und der pädagogischen Arbeitsgruppe bekannt. Wir sind bemüht, nach einer Lösung für diesen Personenkreis zu suchen; ob es eine geben wird, kann zur Zeit noch nicht beantwortet werden. Die im Zusammenhang mit den schulorganisatorischen Maßnahmen entstehenden Kosten für den Schulbusverkehr werden vom Schulträger übernommen und nicht auf die Eltern übertragen.

Marc Schulte 07.03.2013


Am 29.09., einem sonnigen Samstag (was ich nur schreibe, damit man auch später einen Teil meiner Aussagen ohne Recherche nachvollziehen kann) versammelten sich neben der Lenkungsgruppe, vielen Politikern, den Projektleitern, zig Verwaltungsvertretern und Lehrern tatsächlich auch mehr als zwanzig, vielleicht sogar dreißig interessierte Eltern in der Aula des FHG. Die Verwaltung hatte wohl mit mehr Beteiligung gerechnet (oder diese bei viel Kritik 'befürchtet?'), wie man sogar mitteilte. Egal wie man das bewertet - beeindruckt haben mich persönlich aktiv und konstruktiv mitarbeitende Eltern mit Schülern in der Vinkenbergschule und noch viel mehr die Anwesenheit von Eltern Vierjähriger (!) , die sich auch informierten und im Konzept eingebracht haben. Das ist aktive Teilhabe zugunsten der zukünftigen Grundschüler! Neben einigen Allgemeinplätzen "jedes Kind soll wahrgenommen werden" (wo denn nicht?) wurde es aber in mehrstündiger Arbeit auch konkreter: Sind wir in der Lage, die einzigartigen Vorteile zu nutzen, die Herdecke einer Primusschule bieten kann? Wird unsere Stadt eine von fünfzehn Standorte einer neuen Schulart, die sicherlich pädagogisch optimal begleitet, durch finanzielle Mittel gut ausgestattet und mit der Region eng vernetzt ist? Können zum Beispiel die Uni Witten/Herdecke, das GKH und lokale Stiftungen zu Gunsten unserer Kinder eingebunden werden? Es ist immer viel Arbeit, aber die Chance zur Teilhabe ist mehrfach gegeben, auch wenn Frau Leifels in einem Leserbrief vermutet, dass die Grundlagen für die Modellschule im Hinterzimmer ausgehandelt werden und sie geht sogar noch weiter: Die Gründer hätten ein "gewisses Interesse" daran, die Bürger im Ungewissen zu lassen. Auch in diesem Forum zweifelte Sie die demokratische Einbindung an. Kann man da noch sachlich bleiben? Mir fällt das schwer, denn es gibt nicht nur dieses Internetforum, in dem Frau Leifels auch schon aktiv war, Informationsveranstaltungen und Workshops. Waren Sie denn anwesend, Frau Leifels? Haben Sie sich wirklich aktiv eingebracht, oder beschränken Sie sich auf das unsachliche Verbreiten von Unwahrheiten? Wissen Sie, das es eine Lenkungsgruppe mit Bürgerbeteiligung gibt? Das die stellv. Schulleitung der Vinkenbergschule von Anfang an wusste, das der Umzug notwendig ist, egal ob die Primusschule kommt oder nicht? Haben Sie überhaupt schon den Rahmenentwurf zur Primusschule gelesen? Die Legitimation geht von der aktiv mitarbeitenden Bevölkerung aus. Konstruktive Kritik und Mitarbeit ist die beste Lösung für unsere Kinder. Schade, das Sie nur ... Zwar scheint die Stadt keinerlei Klärung für die jetzigen Viertklässler und auch die angehenden Idötzchen geben zu können ("verlorene Jahrgänge"?) denn die Entscheidung über die Grund- oder weiterführende Schule soll ja erst zwischen Oster- und Sommerferien kommen. Viel zu spät! Die Eltern entscheiden nach den Informationstagen der Schulen im letzten Quartal, spätestens Anfang 2013. Aber das ist ja genau so neu und ungewöhnlich wie Weihnachten, das ungefähr am 24.12. liegt ... Wann wissen die Eltern,welche Schule und Schulformen wohin kommt? Sollen die 4er alle die Stadt verlassen, die nicht auf das FHG können oder in der Realschule eventuell das Licht ausmachen sollen? Zu guter Letzt: Wie wird die Stadt im Haushaltssicherungskonzept den kostenlosen Schulbusverkehr als freiwillige Leistung aufrecht erhalten, oder zahlen dann doch die Eltern?

Heiko Müller 07.03.2013
heiko.mueller@herdecke.de www.herdecke.de

@ Frau Leifels: Sehr geehrte Frau Leifels, Ihr Kommentar vom 24.09. bedarf einiger Richtigstellungen. Die Entscheidung für eine Primus-Modellschule ist keineswegs schon gefallen. Die Einrichtung einer solchen Schule wird zwar von der Politik mit großer Mehrheit befürwortet , das Zustandekommen hängt aber allein von einem entsprechenden Votum bei der Elternbefragung ab. Die Befragung wird voraussichtlich zwischen den Osterferien und den Sommerferien des nächsten Jahres erfolgen und der Elternwille ist entscheidend. Die qualitativ gute Arbeit der Realschule wird in keiner Weise in Frage gestellt. Fakt ist allerdings, dass die Anmeldungen an den Realschulen im ganzen Land rückläufig sind und alle Prognosen von einem weiteren Rückgang ausgehen. Die Primus-Schule soll künftig allen Kindern in Herdecke eine schulische Heimat bieten: Nach Aufgabe der Hauptschule sollen einerseits schwächere Schülerinnen und Schüler durch eine gezielte individuelle Förderung zu einem erfolgreichen Schulabschluss geführt werden. Andererseits wird den guten Schülern durch eine Kooperation mit dem Gymnasium auch der Weg zum Abitur in neun Jahren geebnet. Die angesprochene Schule in Wetter kann nicht als Vergleich herangezogen werden: Hier handelt es sich um eine klassische Sekundarschule. Diese Schulform unterrichtet bis einschließlich zum 6. Schuljahr in gemeinsamen Klassen. Die Primus-Schule hingegen unterrichtet jahrgangsübergreifend in den Schuljahren 1-10 in Lerngruppen, wo jedes Kind entsprechend seinen individuellen Fähigkeiten gefördert werden soll.

Dennis Osberg 07.03.2013
dennis.osber@herdecke.de www.herdecke.de

Sehr geehrter Herr Heinemann, sehr geehrte Damen und Herren, das Gebäude der Grundschule im Dorf ist schlichtweg in die Jahre gekommen, so dass eine langfristige Nutzung nur dann möglich ist, wenn nachhaltige und sehr kostenintensive Instandhaltungsmaßnahmen in die Wege geleitet würden. Die aktuelle Situation ist aber keineswegs so, dass die Schülerinnen und Schüler etwa einer gesundheitlichen Gefahr ausgesetzt sind. Das Gebäude wird turnusgemäß durch externe Sachverständige geprüft. Festgestellte Mängel oder Schäden werden umgehend beseitigt. Dazu zählen auch etwaige Feuchtigkeitsschäden, die letztmalig in den Sommerferien 2012 behoben wurden. Schäden an den Sanitäranlagen sind der Stadtverwaltung nicht bekannt, allerdings besteht immer mal wieder eine Geruchsbelästigung durch unsachgemäße Nutzung der Toiletten. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der Unterricht ohne Beeinträchtigungen geregelt stattfindet.

Frank Heinemann 07.03.2013


Laut Auskunft einiger Eltern soll in der Schulausschusssitzung von Betroffenen über katastrophale Verhältnisse in der Grundschule im Dorf berichtet worden sein. In der Sitzung wurde wohl dargestellt, dass die Kinder keine Toiletten aufsuchen könnten und überall Schimmel vorzufinden sei. Stellen Sie doch bitte klar, wie es sich mit dem Schulgebäude verhält.

Susanne Klein 07.03.2013


Sehr geehrte Damen und Herren, die Politik und die Stadtverwaltung in Herdecke scheinen sich nicht für unsere Anliegen zu interessieren. Die Schulausschusssitzung war schon ein "Witz", die Verwaltung wirkte unvorbereitet und die Ausschussvorsitzende (freundlich formuliert) deplatziert. In der heutigen Hauptausschusssitzung waren die Antworten nicht besser. Vieles ist intransparent und wirkt als reine Unterstützung für eine Grundschule. Denken Sie doch bitte auch an die anderen Kinder, sie stellen doch den größeren Anteil dar!!!

Dirk Ippach 07.03.2013


Sehr geehrter Herr Müller, gerne werde ich an den Modellschul-Workshops teilnehmen und meine Anregungen einbringen. Im Interesse aller sollte die aktuelle Verunsicherung, unter anderem resultierend aus der Diskussion und Sitzung des Schulausschusses vom letzten Donnerstag, durch konkrete Antworten auf sowohl aktuelle als auch inhaltlich identische historische Fragestellungen(siehe Diskussionsforum) geklärt werden. Themen wie Transport von Grundschülern in Großbussen, Umbaumaßnahmen bestehender Schulobjekte(Real- u. Hauptschule) und die damit verbundene veränderte Lehrsituation für aktuelle Schüler derselben, beunruhigen mich als Vater eines Realschülers und andere Eltern. Stellvertretend möchte ich an dieser Stelle nur erwähnen, das sich die Berater der Stadt nach ihrer Vorstellung in der Sondersitzung vom letzten Donnerstag gleich zurückzogen, anstatt die nachfolgende offene Diskussion zu begleiten. Das Kriterium der fußläufigen Erreichbarkeit von Grundschulen scheint in der heutigen Betrachtungen vieler Ratsmitglieder, entgegen eigener Bekundungen von vor zwei Jahren, in die Bedeutungslosigkeit verfallen zu sein. Eltern wurden weder befragt, noch können uns Zahlen aus dem Bereich der Grundschule im Dorf erbracht werden, welche die heutige Argumentation des Rates in Bezug auf das heutige Einzugsgebiet etc. unterstützen. Als Vater eines weiteren Sohnes auf der Vinkenbergschule möchte ich gerne wissen, wem und welchem"Modell" ich mein Kind eventuell zukünftig anvertraue. Unabhängig von der Diskussion um die Verlagerung der Grundschule im Dorf und dem daraus resultierenden geplanten Umzug der Vinkenbergschule, sehe ich die Umsetzung des Eckpunktepapieres via Modellschule heute mehr als gefährdet. Es fehlt mir bisher die Klarheit, die Planungssicherheit als auch die Nachvollziehbarkeit etwaiger Ratsentscheidungen, welche für mich derzeitig nicht zu erkennen sind. Ich wünsche mir in Zusammenhang, in der bis zur Bürgerumfrage im kommenden Frühjahr verbleibenden Zeit, einen konstruktiven und offenen Austausch. Mit freundlichen Grüßen Dirk Ippach

Sigrid Leifels 07.03.2013


Sehr geehrte Damen und Herren, wie schön das wir die Möglichkeiten bekommen auch einmal zu diesem Thema etwas sagen zu können. Mit Entsetzen stelle ich fest, dass die Entscheidung für die Modellschule ja schon gefallen ist. Die Elternbefragung im nächsten Jahr wird ja nur noch eine Formsache sein. Schade! Denn eigentlich geht es doch hier auch um unsere Kinder, die Politiker der Zukunft! Prima wie hier Demokratie vorgelebt wird! Die Realschule, die sehr gute qualitative Arbeit leistet, bekommt hier eine Ohrfeige, die sie nicht verdient. Herr Schmalor und sein Lehrerkollegium haben in den vergangenen Jahren unermüdlich die Realschule auf einen zukunftsorientierten Weg gebracht. Das Lehrerkollegium hat sich verjüngt und bietet den Schüer/innen neue und leistungsbezogene Arbeitsweisen. Die Schüler/innen werden optimal für ihren weiteren Lebensweg vorbereitet, sei es durch Buchhaltungskurse, Betriebswirtschaftslehre, Schnuppern in Rechtskunde u.ä., welches von Elternseite gestemmt wird. Mich persönlich enttäuscht die Tatsache, dass Herr Sellmann, selber jahrelanger Direktor der Realschule, sich nicht dafür einsetzt, dasss diese in Herdecke bestehen bleibt. Des Weiteren frage ich mich, wieso die Politiker so davon überzeugt sind, dass die Eltern der zukünftigen neuen Schule diese auch für Ihre Kinder wählen werden. Lt. meiner persönlichen Umfrage ist hier keine Interesse vorhanden und man wird sich auslagern. Da diese Modellschule doch in Wetter praktiziert wird, sollte man doch erst einmal abwarten und mit dann gesammelten Erfahrungswerte arbeiten. Ich glaube die Modellschule ist für unsere Stadt Herdecke völlig ungeeignet.

Heiko Müller 07.03.2013
heiko.mueller@herdecke.de www.herdecke.de

Sehr geehrte Damen und Herren, das Schulministerium NRW hat nun die Eckpunkte für den Schulversuch "Primus" bekannt gegeben.

Unter dem Link http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Modellprojekte/PRIMUS/Eckpunkte_Schulversuch_PRIMUS.pdf

sind diese einzusehen. Die Stadt Herdecke wird sich für das Schuljahr 2014/2015 bewerben.

Marc Schulte 07.03.2013


Die Westfalenpost titelt heute, am 30.6., auf der ersten Seite zum Thema: "NRW startet einen neuen Schulversuch". Mitgeteilt wird, das das Projekt der fünfzehn Schulen in NRW "PRIMUS" heißen soll, was ich deutlich besser finde, als "Modell-" oder gar "Versuchsschule", da dieser Begriff erst mit Leben zu füllen ist (bald kann sich jeder in den Workshops einbringen!). Auch wird klar gestellt, das die Primus-Schule 2013/14 starten soll. Hier wird auf die Notwendigkeit zur Veränderung reagiert: Die sinkenden Anmeldezahlen zwingen viele Städte, nicht nur uns, zum Handeln! Ist die Herdecker Primus-Schule auch 2013/14 am Start, oder verzögert sich alles noch um ein Jahr? Wird der Umzug der Grundschule im Dorf rasch angegangen (schnelle, korrekte Ausschreibung und Umsetzung zum Teil in den Herbst- und Osterferien mit dem Vorteil der Kostenteilung auf zwei Jahre) oder hat sich alles auf 2014/15 'eingeschossen'? Die öffentlichen Gelder, die die Primusschule wahrscheinlich mit attraktivem, modernem und "neuen" Inventar ausstattet, werden wohl auf die fünfzehn verteilt. Was aber mit möglichen privaten Geldgebern, zum Beispiel Stiftungen, wie der nordrheinwestfälischen Bertelsmann-Stiftung? Werden diese wichtigen Geldgeber einem Nachzügler 2014/15 noch die gleichen Zuwendungen zukommen lassen? Ich freue mich auf die Workshops und hoffe, das durch rasches Handeln für unsere Kinder das Beste ermöglicht werden könnte. Der Elternwille wird entscheiden, was das ist, aber die Rahmenbedingungen, auch die jetzt vom Land veröffentlichte Startchance im kommenden jahr, müssen beachtet werden. Gut das Profis am Werk sind: Jetzt sind auch externe Projektsteuerer beauftragt, die den Prozess unterstützen.

Heiko Müller 07.03.2013
heiko.mueller@herdeck.de www.herdecke.de

@Herrn Schulte: Die Ausschreibungsunterlagen werden voraussichtlich noch im Juni verschickt. Nähere Einzelheiten zu den Rahmenbedingungen für eine Teilnahme am Modellversuch sind noch abzuwarten.

Wolfgang Jähme 07.03.2013


Sehr geehrte Damen und Herren, in der Informationsveranstaltung am 3.5.12 stellte Frau Kemp erste Ideen zu einem Konzept der Gestaltung der Modellschule vor. Ein Baustein dieses Konzepts ist die Kooperation mit der Friedrich-Harkort-Schule, da die Modellschule einen Partner für die Übernahme der Schüler/-innen in die gymnasiale Oberstufe benötigt. Meine Bemerkung nach diesem Vortrag bezog sich auf diesen Aspekt der Kooperation, die die Friedrich-Harkort-Schule grundsätzlich bereits angeboten hat (siehe hierzu die Stellungnahme der Schulkonferenz auf der Homepage der Schule unter www.fhs-herdecke.de), deren genaue Ausgestaltung aber noch nach Vorliegen des differenzierten Konzepts beraten und beschlossen werden muss. Da ich zum vorgestellten Konzept inhaltlich keine Stellung bezogen habe, ist es nicht legitim – wie auf dieser Seite geschehen -, daraus eine kritische, möglicherweise ablehnende Haltung der FHS der Modellschule gegenüber abzuleiten. Wolfgang Jähme (Schulleiter FHS)

Marc Schulte 07.03.2013


Guten Tag, Herr Müller! Vielen Dank für die Erläuterungen. Wann wird die Ausschreibung zur Modellschule erfolgen, und welche weiteren Zwischenschritte sind "bis zum Herbst" geplant, oder kommen wir jetzt etwa in eine mehrmonatige Sommerpause? Aus vielen Gesprächen - sei es mit Befürwortern oder Kritikern des Modellschul-Wegs - weiß ich, das 'man' weiterhin aktiv bleiben will. Herzlichen Gruß, Marc Schulte

Heiko Müller 07.03.2013
heiko.mueller@herdecke.de www.herdecke.de

Sehr geehrte Damen und Herren, nach Abstimmung mit der pädagogischen Arbeitsgruppe möchte ich auf einige vorstehende Beiträge kurz eingehen: Ein „Tag der offenen Tür“ oder Unterrichtsbesuche in der Grundschule sollen im Herbst im Zusammenhang mit den dann auch geplanten Workshops ermöglicht werden, näheres wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Nachfragen nach Teilnahmen an den Workshops sind ausreichend groß, dass diese auf jeden Fall stattfinden werden. Die Jahrgangsmischung im Unterricht der Sekundarstufe I wird bei der Erarbeitung des pädagogischen Konzepts noch diskutiert und steht noch nicht fest; eine Zusammenfassung der Gruppen 5-7 und 8-10 sind lediglich erste Ideen, für die es allerdings auch gute Argumente gibt. Was die Frage nach einem G9-Abitur angeht, muss man zunächst folgendes klarstellen: Das G8-Gymnasium zeichnet sich dadurch aus, dass die Sekundarstufe I um einen Jahrgang gekürzt und damit der Unterrichtsstoff verdichtet worden ist (Kl. 5-9), während die Sekundarstufe II mit drei Jahrgängen (10-12) unverändert geblieben ist. Wenn nun der Besuch der Sekundarstufe I in der Modellschule das Durchlaufen der Klassen 5-10 bedeutet (6 Jahre Sek.I wie zuvor beim Gymnasium auch) und anschließend der Wechsel in die gymnasiale Oberstufe erfolgt, kann man – wenn man so will – von einem Abitur nach 9 Jahren (=G9) sprechen. Der Einstieg in die Stufe 10/EF der Oberstufe nach der Klasse 10 in der Modellschule darf nicht verwechselt werden mit dem Wiederholen der Jahrgangsstufe 10! Dass es noch viele offene Fragen zur Modellschule und zur Gestaltung der Herdecker Schullandschaft gibt, ist unbestritten und wurde am 03.05. auch deutlich gemacht. Der Wunsch, dass man sich bei der Entwicklung einer Modellschule in Herdecke an lokalen Voraussetzungen orientiert, ist absolut nachvollziehbar und wird von allen Beteiligten bei den weiteren Überlegungen berücksichtigt.

Marc Schulte 07.03.2013


Hallo! Frau Kemp (Grundschule im Dorf, GiD) erklärte sich auf dem Treffen im Zweibrücker Hof bereit, einen "Tag der offenen Tür" anzubieten. Diese gibt es zwar schon immer, wie bei anderen Schulen auch, aber nur für die Eltern, die eine Schule zur Einschulung suchen und sich informieren wollen. Der Beitrag von Frau Klein zeigt, das es Informationsbedarf bei den Eltern gibt, die sich mit dem Schulwechsel in Sek.1 beschäftigen. @GiD: Wann wird es einen Termin geben? Gerade weil nicht alle Kinder gleich sind, ist es gut, wenn die Schule individuell handeln kann. Übrigens war ich anfangs sehr skeptisch, sogar ablehnend - man kann sich das Konzept nicht "vorstellen", man muss es live sehen. @Stadt: Sollten die Gruppen nicht 5-8 und 8-10 zusammengefasst werden? Wann beantworten Sie die Fragen von Frau Külpmann (Anzahl, G9-Abitur)? MfG Marc Schulte PS: Ich war ABI1992 im Ernst-Meister-Gymnasium, und damit der vorletzte Jahrgang im auslaufenden Gymnasium. Nicht lustig, wenn man erlebt, wie die eigene Schule schließt. Aber: Ein Modellbeispiel für Zusammenarbeit (Drehtürprinzip mit dem Christian-Rohlfs-Gymn.)

Susanne Klein 07.03.2013


Habe gestern noch mit Eltern meiner Tochter gesprochen (alle Grundschule). Keine von uns hat ein Vertrauen in die geplante Modellschule. Der Übergang in die 5. Klasse ist uns nicht geheuer und wir zweifeln auch daran, dass die tollen Ideen umsetzbar sind. Kinder sind nun mal nicht alle gleich, das scheint aber bei der Modellschule niemanden zu interessieren. Auch das jahrgangsübergreifende Unterrichten in den zwei dargestellten Gruppen (5-7 und (8-10) ist nicht das, was wir uns für unsere Kinder vorstellen. Aktuell überlegen wir nur, wo wir unsere Kinder anmelden werden, ob in Herdecke oder außerhalb, da uns hier alles zu ungewiss ist.

Elmar Schönsee 07.03.2013


Wie man sieht entsteht ja mittlerweile doch eine kleine Diskussion. Ich denke das ist auch im Sinne der Politiker. Bin aber der Meinung das nun mal einer bzw. eine Gruppe einen Weg vorgeben muss. Ansonsten würde man in Herdecke noch die nächsten Jahre über eine andere Schulform diskutieren und nichts würde passieren. Wenn hier von vielen gesprochen wird die dagegen sind, dann frage ich mich aber auch warum sich diese "vielen" hier nicht äußern ? In diesem Forum wäre es doch sicherlich wünschenswert. Jeder kann sich äußern und jeder könnte es auch lesen. Gruß Elmar Schönsee

Jenny Külpmann 07.03.2013


Sehr geehrte Damen und Herren, bietet die geplante Modellschule wirklich ein G-9 Abitur? Kann eine Modellschule, deren Hauptziel dass Erreichen eines Sekundarstufenabschluss I ist, die Kinder wirklich auf einen anschließenden Besuch des Gymnasiums vorbereiten? Gibt es überhaupt genügend Kinder in Herdecke, die die Basis für die neue Modellschule bilden können? Ein G-9 Abitur über die Modellschule bedeutet, dasss die Kinder die Jahrgangsstufe 10 zweimal besuchen; nämlich einmal auf der Modellschule und einmal auf dem Gymnasium. Unter einem G-9 Abitur verstehe ich etwas anderes. Wenn mein Kind auf dem Gymnasium die Klasse 10 wiederholt, hat es dann wohl auch ein Abitur nach G-9, oder? Die Leiterin der Laborschule hat am Informationsabend deutlich gemacht, dass die Schüler, die ihre "Muster-Schule" nach Klasse 10 in Richtung Gymnasium verlassen, nicht den Unterrichtsstoff gelernt haben, wie die Schüler die von der 5. Klasse an, das Gymnasium besucht haben; ihre Stärke sei es vielmehr, dass es ihnen aufgrund ihrer schulischen Ausbildung möglich sei, den "verpassten" Stoff autodidaktisch und in Kleingruppen aufzuarbeiten. Das es der geplanten Modellschule gelingt, diese Voraussetzungen schon von Beginn an für die Schulabgänger zu schaffen, ist wünschenswert, aber doch höchst zweifelhaft. Herr Joachimi hat am Informationsabend erklärt, dass man bei der Stadt mit 220 Kinder in 8 Grundschulklassen und mit 70 Kindern in den Jahrgängen 5 bis 10 plant. 220 Kinder in der Grundschule bedeuten pro Jahrgang 55 Kinder. Wenn man bedenkt, dass in den nächsten Jahren nach den eigenen Informationen der Stadt im gesamten Stadtgebiet nur 130 Kinder eingeschult werden, stellt sich die berechtigte Frage, welche Grundschule - außer der Vinkenberg - noch für die Modellschule geschlossen werden muss; oder sollen die Eltern in Kirchende nur im Glauben gelassen werden, dass eine neue Grundschule eröffnet wird und eine solche kommt gar nicht? 70 Kinder in den Jahrgängen 5 bis 10 bedeutet bei den obigen Zahlen wohl auch, dass das Gymnasium um seine Schüler gebracht werden soll; wo sollen die Kinder sonst herkommen? Es gibt viele offene Fragen zur geplanten Modellschule; ich wünsche mir, dass sich die Politiker in Herdecke an lokalen Voraussetzungen und nicht an den mustergültigen Voraussetzungen der Großstadtschule in Berlin und der an einer Universität angeschlossenen Laborschule in Bielefeld orientieren, damit unsere Kinder auch wirklich eine zukunftsorientiert Schulausbildung vor Ort genießen können und nicht nur Versuchskaninchen einer Modellschule werden.

Frank Heinemann 07.03.2013


Interessante Darstellung von Herrn Schulte. Wenn Sie schon den Vergleich mit Stuttgart21 suchen, müssten Sie sehen, dass auch bei der Modellschule die Politik und nicht der Bürger den Weg vorgibt. Demokratisch wäre die gemeinsame Suche nach einem Weg für Herdecke und nicht nur eine Mitarbeitsmöglichkeit in verschiedenen Arbeitsgruppen, die allerdings ALLE ein Ziel haben: die Errichtung dieser Modellschule und die Schließung der Realschule. Auch wenn Sie von dem Konzept überzeugt sein mögen, ich selbst bin dieses bei weitem nicht und viele weitere auch nicht. Die Informationsveranstaltung machte deutlich, dass es viele kritische Stimmen und gegenteilige Ansichten gibt, natürlich gab es auch ein paar total Begeisterte, wirkte allerdings schon arg übertrieben. Bei vielen ist der Eindruck entstanden, dass kritische Stimmen nicht gehört werden wollten und schon alles vorentschieden ist. Hoffentlich entscheiden die Eltern bei den Anmeldungen im Sinne und Interesse ihrer Kinder.

Marc Schulte 07.03.2013


"Modellschule Herdecke - Echte Wahlmöglichkeiten für Eltern sicherstellen!" In der vergangenen Woche informierten sich ja mehr als 350 Teilnehmer im Zweibrücker Hof über das Konzept zur Erstellung der Modellschule, die in mehrjährigen Phasen jahrgangsübergreifendes Lernen von der Einschulung bis zum Abitur ermöglichen soll. Dafür muss die Realschule weichen; die Hauptschule sowie die einzügigen Grundschulen laufen aus gesetzlichen Gründen ohnehin aus, wie durch die Verwaltung klar gestellt wurde. Auch die Bürgermeisterin sprach Tacheles, denn die Verschuldung von Herdecke und sinkende Einwohnerzahlen zwingen zum Handeln. Jetzt sollen die Eltern wählen und sich in ein Konzept einbringen, das mich an STUTTGART21 erinnert: Ein Mammutprojekt, bei der der ´alternativlose´ Zwang zum Handeln besteht, politische Einigkeit und ein Konzept. So weit, so gut, denn man geht einen viel informativeren Weg als beim Bahnhof-Projekt: Workshops laden die Eltern ein, sich aktiv einzubringen. Die Verwaltung stellt sich in jeder Schule den indiviuellen Fragen. Die Politik überschlägt sich, auch wegen des Wahlkampfs, mit Informationsangeboten. Das vieles im Konzept noch nicht rund ist, liegt in der Natur der Sache: Natürlich weiß keiner, welche Busse wann wohin fahren. Es ist auch nicht geregelt, wie der Schulhof gestaltet werden soll. Nicht konkret ist auch, wie die enge Verzahnung zum Gymnasium aussehen kann. Eins ist aber klar: Wenn die Modellschule, basierend auf den zwanzig Jahren Erfahrungen der mehrfach ausgezeichneten Grundschule im Dorf, jahrgangsübergreifend starten soll, dann in der Grundschule (also Klasse 1-4) und in der Sekundarstufe 1 (ab Klasse 5). Nur so kann sichergestellt werden, das die Kinder wirklich miteinander lernen und sich Fächer aneigenen können. Nur durch einen gemeinsamen Start von Klasse 5 und Klasse 6 - Schülern kann die neue Schule gewinnen, denn ansonsten ist es eine Verschiebung der Ender Grundschule ins Zentrum in Verbindung mit der Einführung einiger Testklassen der Sekundarstufe 1. Die Idee zum Start mit Klasse 5 und 6 stammt von einer erfahrenen Lehrerin - das Ergebnis ist dann Wahlfreiheit für mehr Eltern in Herdecke und die Chance für mehr Kinder bei entsprechender Leistung das Abitur nach neun Jahren, statt das Turbo-Abitur nach acht Jahren am Gymnasium erreichen zu können. Der Elternwille entscheidet über die Modellschule, nicht die Verwaltung oder die einstimmig handelnde Politik. Durch den Start in Klasse 1-6 wird die Abstimmung tragfähig, denn mehr Eltern können abstimmen. Wer dann noch die Grundschule im Dorf besucht um das Konzept zu bewerten, im Workshop aktiv mitarbeitet um eigene Ideen einzubringen und sein Kind bewußt anmeldet, oder ebenso bewußt eine andere Schulform auswählt, handelt verantwortungsvoll für das eigene Kind. Marc Schulte

Elmar Schönsee 07.03.2013


Sehr geehrte Damen und Herren. Auch ich habe an dem Informationsabend teilgenommen und musste feststellen, dass für eine richtige Diskussion nur wenig Spielraum war. Denke aber das in den geplanten Informationstagen an Schulen und Kindertagesstätten nachgeholt werden kann. Meine Tochter wird auch von der Schulreform betroffen sein und anfangs war ich von der Idee nicht begeistert. Nach dem Informationsabend hat sich das aber eigentlich gelegt und ich bin gespannt ob die Modellschule kommt oder nicht. Ich muss dazu sagen, dass ich die letzten Jahre mit der Realschule so wie mit der Hauptschule meine positiven wie auch negativen Erfahrungen machen durfte. Das die Realschule bestehen bleiben möchte ist in Herdecke ja nicht zu übersehen, sei es nun durch einen riesengrossen Banner vor der Schule oder Wortmeldungen an dem Informationsabend. Ich würde auf jeden Fall die neue Schulform befürworten, bin nur mal gespannt ob die alt eingefahrenen Lehrer/innen auch so flexibel sind für diese neue Schulform. Unsere Kinder werden es da sicherlich einfacher haben sich umzustellen.

Frank Heinemann 07.03.2013


Sehr geehrte Damen und Herren, was war denn das für eine Veranstaltung? Gerne hätte sich viele, wie ich auch, mit Wortmeldungen kritisch beteiligt. Leider war dafür kein Raum vorhanden. Glücklicher Weise konnten zumindest die Schulleiter der FHS und der Realschule ihre Aussagen tätigen und deutlich machen, dass das vorgestellte Konzept keine Zustimmung dieser beiden Schulexperten erfährt. Lassen Sie uns bitte noch einmal in aller Ruhe über die Idee diskutieren, bevor noch mehr Zeit und Geld investiert wird und am Ende keine Zustimmung erfährt.

Vanessa Kuhn 07.03.2013


Sehr geehrte Damen und Herren, die gestrige Informationsveranstaltung der Stadt Herdecke hat bei mir und bei den Personen in meinem Umfeld leider zu mehr Fragen als Antworten und vor allem zu großen Sorgen geführt. Die Idee einer Modellschule mag grundsätzlich gut sein, aber das, was gestern Abend vorgestellt wurde, ist nicht die Art von Schule, die wir uns für unsere Kinder wünschen. Warum wurde mit uns Eltern nicht im Vorfeld geredet. Gestern erhielt man leider den Eindruck, dass die Schule und die vorgestellten Ideen der Konzeption unveränderbar sind. Im Sinne der Kinder möchte ich Sie und die Politik bitten, einen anderen Weg einzuschlagen. Lassen Sie die Realschule bestehen und die guten Ideen an dieser Schule verwirklichen! Vanessa Kuhn

Grit Waltenberg 07.03.2013


Guten Tag Ich bin für den Erhalt der Vinkenberg-Schule, damit mein Sohn alleine zur Schule gehen kann. Heißt es nicht kurze Beine kurze Wege. Die Schule hat gute Anmeldezahlen. MfG Grit Waltenberg

Pia Müller 06.03.2013


Nochmal eine Frage zum Eckpunktepapier. Meine Tochter wird im Sommer in Kirchenende eingeschult. Wenn die Grundschule im Dorf zum Schuljahr 2014/15 ins Schulzentrum zieht und in Kirchende zeitgleich eine neue Grundschule öffnet, wächst diese Grundschule dann definitiv auch von unten hoch, startet also lediglich mit einer 1. Klasse? Denn dies würde ja bedeuten, Elternwille hin oder her, dass mein Kind mit ins Schulzentrum wechseln muss! Und das obwohl wir nur wenige Meter von den beiden derzeitigen Grundschulen entfernt wohnen! Wenig wünschenswert, wie ich finde!

Hubertus Schmalor 06.03.2013


Sehr geehrte Herr Jäger! Maßgebliche Informationen und Meinungen zur Schulformentwicklung in Herdecke finden Sie auch auf der Homepage der Realschule "www.rs-herdecke.de". Die überarbeitete Fassung des Eckpunktepapiers steht uns allerdings auch noch nicht zur Verfügung. H.Schmalor Schulleiter Realschule Herdecke

Andreas Jäger 06.03.2013


Sehr geehrte Damen und Herren, in der Zeitung war heute zu lesen, dass eine Schule von 1-10 kommen soll. Darüber hinaus war von einem Eckpunktepapier zu lesen. Drei Fragen hätte ich dazu: Wo ist dieses Papier einzusehen und wieso entnehme ich diese Entscheidung der Zeitung und nicht der städtischen Homepage? Gab es eine Elternbefragung? Wieso eine Schule von 1-10? Mit freundlichen Grüßen Andreas Jäger

Willi Creutzenberg 06.03.2013


In der Einleitung zu diesem Diskussionsforum heißt es im Hinblick auf die angestrebte neue Schule: "Wie es um die Chancen einer Modellschule in Herdecke steht, wollen Vertreter der Stadt demnächst bei einem Besuch in Düsseldorf ausloten." Diese Ankündigung ist nun einige Monate alt. Wenn man wirklich eine "öffentliche" Diskussion will, sollte man die Öffentlichkeit auch auf dem neuesten Stand halten und alle Informationen veröffentlichen. Also: Was ist mit den Chancen? Was sagt das Ministerium? Welche Bedingungen stellt es? Mittlerweile haben alle Schulen auch zu dem gemeinsamen Papier der Parteien Stellung genommen. Auch diese Stellungnahmen müssen an die Öffentlichkeit, wenn wirklich diskutiert werden soll.

Martin Hoppe 06.03.2013


Sehr geehrter Herr Müller, heißt das also, dass die Gemeinschftsschule mit einem anderen Namen nach Herdecke kommen soll? Die Realschule macht doch eine gute Arbeit, am Tag der offenen Tür wurde das sehr deutlich. Das würde für mich bedeuten, dass ich meine Kinder in zwei Jahren in einer anderen Stadt zur Schule schicken muss.

Heiko Müller 06.03.2013
heiko.mueller@herdecke.de

Sehr geehrter Herr Joppa, die neue Errichtung einer Gemeinschaftsschule ist nach aktueller Gesetzeslage nicht mehr möglich; statt dessen können nun Sekundarschulen als Regelschulen gegründet werden. Die im Herdecker Rat vertretenen politischen Parteien denken aber eher an eine andere eigene Modellschule und haben hierzu ein gemeinsames Eckpunktepapier verabschiedet. Ziele sind insbesondere eine höhere individuelle Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler und kleinere Klassen. Die Diskussion hierüber ist aber noch längst nicht abgeschlossen und wird in den nächsten Monaten noch intensiv weiter geführt. Auch Infoabende werden dann selbstverständlich noch stattfinden.

Michael Joppa 06.03.2013


Sehr geehrte Damen und Herren, mit sehr großer Begeisterung habe ich bei dem Tag der offenen Tür der Realschule gehört, dass für das kommende Schuljahr die Einführung der Gemeinschaftsschule kein Thema mehr ist. Das finde ich für die älteste meiner drei Töchter sehr gut. Um so größer ist die Angst vor dieser Schulform wenn ich an die Zukunft meiner beiden jüngeren Töchter denke. Ich glaube eher das die weniger begabten Kinder die etwas besseren herunter ziehen als anders herum. Ist diese Schulform in Herdecke nun vom Tisch oder sind meine Sorgen um meine jüngeren Töchter berechtigt? Wer kann mir was dazu sagen. Oder wann gibt weiter Info-Abende?

Kim Quermann 06.03.2013


Schön, dass dieses Forum eingerichtet wurde. Auch ich als SPD Ratsmitglied möchte ermutigen, Fragen, Kritik und Anregungen hier zu äußern. Damit auch Leute, die bislang nicht mit den aktuellen Ideen vertraut sind, die Möglichkeit haben, sich hier zu informieren, poste ich nachfolgend den Link zum von allen Fraktionen verabschiedeten Eckpunktepapier sowie zum Protokoll der letzten Sitzung des Schulausschusses: Eckpunktepapier: www.herdecke.de/city_info/display/dokument/show.cfm Letzter Schulausschuss: www.herdecke.de/city_info/webaccessibility/index.cfm &eps=20&cat=0&id=2840&day=5&month=10&year=2011

C. Wortmann 06.03.2013


Um hier mal eine Diskussion zu starten, erste einmal ein paar grundsätzliche Fragen. Worin besteht der Unterscheid zwischen dem Modell der Stadt Herdecke und dem NRW Projekt Gemeinschaftsschulen, abgesehen von der Namensgebung und das viele Auflagen die für die Gemeinschaftsschule gelten würde nicht erfüllt werden? -- Ich sehe kaum einen Unterscheid, von daher ist eine Zulassung sehr unwahrscheinlich. Wie geht man innerhalb der Planung mit der Inklusive von Förder- u. Sonderschulen um. Diese nicht bzw. zu wenig zu berücksichtigen, was Integration, Lehrkräfte und Räumlichkeiten (Barrierefreiheit) angeht, halte ich für sehr kurzsichtig und im Nachhinein sehr Kostenintensiv. Wie geht man in dem Zusammenhang mit der Schliessung und Abriss der Grundschule in Kirchende um? z.Z werden die Räumlichkeiten ebenfalls von der Förderschule genutzt, da diese zu geringe Raumkapazitäten besitzt. Was passiert also mit dieser Schule? Wird diese in die Planung mit einbezogen? Gegebenenfalls könnte die Stadt das Gebäude gleich mit abreissen und veräussern, sofern man eine Verlegung und Integration mit einplant. In den Eckpunkten werden Beispiele wie das "Iserlohner Model Quantensprung" und "Berliner Modell" angeführt. Wie geht man mit der Kritik um, dass der Quantensprung defakto gescheitert ist und das das Berliner Model sich kaum selbst finassieren kann.

Heiko Müller 06.03.2013
heiko.mueller@herdecke.de

„Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind und zu feige, es zu sagen.“ (Napoleon Bonaparte, französischer Kaiser) Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher dieser Info-Homepage, liebe Eltern, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schüler, alle politischen Parteien in Herdecke haben die Verwaltung einstimmig beauftragt, die Einrichtung einer Modellschule in Herdecke zu prüfen. Erste Überlegungen hierzu wurden bereits angestellt und es bestand große Einigkeit, eine breite Beteiligung von interessierten Herdecker Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen. Mit dem Hinweis auf die oben genannte Lebensweisheit möchte ich jeden ermuntern, seine Gedanken zur künftigen Schulentwicklung in Herdecke hier mitzuteilen. Meinungen, Anregungen und sowohl positive wie auch negative sachliche Kritik sind ausdrücklich erwünscht, um eine möglichst optimale Lösung für die Schullandschaft in Herdecke zu finden.

Hubertus Schmalor 06.03.2013


Sehr geehrte Besucher dieser Info-Homepage! Liebe Eltern und Schüler! Als Schulleiter der Realschule am Bleichstein in Herdecke begrüße ich die Möglichkeit, hier auf der städtischen Homepage die Schulformdiskussion zu führen. Um die spezielle Situation der Realschule in Herdecke und unsere Stellungnahmen zur Schulformentwicklung differenziert und ausführlich darstellen zu können, haben wir auf unserer Homepage www.rs-herdecke.de ebenfalls eine Info-Site eröffnet. Auch hier ist es möglich in einem ‚Forum’ zu diskutieren. Nutzen Sie bitte auch diese Möglichkeit, um sich umfassend zu informieren. H.Schmalor

Dennis Osberg 06.03.2013
dennis.osberg@herdecke.de

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher unserer Homepage, herzlich Willkommen im Forum zur Schulentwicklungsplanung in Herdecke. Wir laden Sie ein, dieses Forum zu nutzen und hoffen auf möglichst viele interessante Beiträge. Wie soll die Schullandschaft zukünftig in Herdecke aussehen? Welche Schulform wünschen Sie für Ihr Kind? Schicken Sie uns Ihre Meinung. An dieser Stelle werden Ihre Beiträge veröffentlicht. Viel Spaß und einen informativen Austausch wünscht das Team der städtischen Öffentlichkeitsarbeit.