„Anders essen“: Dokumentarfilm im Onikon widmet sich dem nachhaltigen Essen und zeigt, wie es gehen könnte

Der Beispielacker: Den größten Anteil der Fläche benötigen wir für Futtermittel und für unseren Fleisch- und Milchprodukte-Konsum (Langbein und Partner).
Der Beispielacker: Den größten Anteil der Fläche benötigen wir für Futtermittel und für unseren Fleisch- und Milchprodukte-Konsum (Foto: Langbein und Partner).

Die lokale Agendabeauftragte der Stadt Herdecke, Sonja Fielenbach, lädt zusammen mit der Filminitiative Onikon am Donnerstag, dem 24. September 2020 um 19.00 Uhr zur Dokumentation „Anders essen – Das Experiment“ ins Herdecker Kino Onikon ein. Am Beispiel von drei europäischen Familien, wird gezeigt, was es bedeuten könnte, anders einzukaufen, zu kochen und zu essen, um den Planeten zu schonen.

Unser Essen hat einen enormen Einfluss auf die Natur. Für die Dokumentation wird ein Acker mit genau jenen Getreiden, Gemüsen, Früchten, Ölsaaten und Gräsern bepflanzt, die pro Person auf unseren Tellern landen - und die die Industrie unter anderem zu Futtermitteln für Tiere verarbeitet. Rund 4.400 Quadratmetern Ackerfläche benötigt eine „durchschnittliche“ Person, um Essen anzubauen. Das entspricht etwa der Größe eines kleinen Fußballfeldes. Bei der aktuellen Weltbevölkerung stehen jedem Menschen aber nur 2.200 Quadratmeter zur Verfügung. Der Kino-Film „Anders essen“ wagt zusammen mit Wissenschaftlern und drei Familien ein Experiment: Sie wollen den Flächenverbrauch der Familien stark reduzieren, indem sie anders kochen und einkaufen. Dabei räumt der Kinofilm mit vielen Vorurteilen, wie z. B. höheren Kosten, auf.

Im Anschluss an den Film steht Sonja Fielenbach für Fragen und eine Diskussion zur Verfügung. Der Eintritt zur Vorstellung ist ermäßigt und beträgt 3,50 Euro. Der Film wird in deutscher Sprache gezeigt. Eine Ticketreservierung vorab beim Kino Onikon wird empfohlen. Die aktuellen Regelungen zum Kinobesuch in Corona-Zeiten finden Interessierte auf der Homepage des Programmkinos unter www.onikon.de.