Der erste generationsübergreifende Spielplatz öffnet in der Marktgasse seine Pforten

Ralf Grunwald vom städtischen Umweltamt, Daniel Laforza vom Kinder- und Jugendparlament, Gabriele Stange vom Herdecker Jugendamt und Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster (v. l. n. r.) eröffneten den Spielplatz in der Marktgasse.
Ralf Grunwald vom städtischen Umweltamt, Daniel Laforza vom Kinder- und Jugendparlament, Gabriele Stange vom Herdecker Jugendamt und Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster (v. l. n. r.) eröffneten den Spielplatz in der Marktgasse.
Daniel Laforza, Luis Ruhnau, Lorena Schollas, Chantal Höhler (v. l. n. r.) vom Kinder- und Jugendparlament versteigerten an diesem Tag ein Bild für einen guten Zweck.
Daniel Laforza, Luis Ruhnau, Lorena Schollas, Chantal Höhler (v. l. n. r.) vom Kinder- und Jugendparlament versteigerten an diesem Tag ein Bild für einen guten Zweck.
Mit einem Kreativtisch sorgten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der städtischen Kinder- und Jugendarbeit für viel Spaß.
Mit einem Kreativtisch sorgten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der städtischen Kinder- und Jugendarbeit für viel Spaß.
Ein Clown zauberte aus Luftballons Figuren für die Kinder.
Ein Clown zauberte aus Luftballons Figuren für die Kinder.
Der Spielplatz in der Marktgasse ist die erste generationsübergreifende Spielfläche in Herdecke.
Der Spielplatz in der Marktgasse ist die erste generationsübergreifende Spielfläche in Herdecke.
Mitten in der Stadt – auf der ehemaligen Kinderspielfläche „Marktgasse“  - ist ein attraktiver Treffpunkt für Jung und Alt entstanden.
Mitten in der Stadt – auf der ehemaligen Kinderspielfläche „Marktgasse“ - ist ein attraktiver Treffpunkt für Jung und Alt entstanden.

Kürzlich wurde der Spielplatz in der Marktgasse im Beisein von Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung feierlich eingeweiht. Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster begrüßte gemeinsam mit Gabriele Stange vom Herdecker Jugendamt, Daniel Laforza vom Kinder- und Jugendparlament und Ralf Grunwald von der städtischen Umweltabteilung die großen und kleinen Gäste an diesem sonnigen Tag. Mitten in der Stadt – auf der ehemaligen Kinderspielfläche „Marktgasse“  - ist die erste generationsübergreifende städtische Spielfläche und damit ein attraktiver Treffpunkt entstanden. Hier können Jung und Alt neben- und miteinander spielen, experimentieren, Kreativität und Vorstellungkraft entwickeln und ins Gespräch kommen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Kinder- und Jugendarbeit waren mit Kuchen, Getränken und einem Kreativtisch vor Ort und sorgten mit Bastelausrüstung für Sandbälle für reichlich Abwechslung. Auch der Clown, der aus Luftballons viele kleine Figuren für die Kinder zauberte, war eine gelungene Unterhaltung für die kleinen Gäste.

Doch an diesem Tag stand nicht nur die Eröffnung des neuen Spielplatzes im Vordergrund. Der örtliche Jugendhilfeausschuss fasste in den Wintermonaten den Beschluss, für die städtischen Spielflächen Patenschaften zu initiieren, um die allgemeine Attraktivität der Plätze zu steigern und damit das freie Spiel von Kindern zu fördern. Anlässlich der Einweihung des Spielplatzes in der Marktgasse konnten sich Interessierte über eine Patenschaft informieren. Bewerberinnen und Bewerber für eine Patenschaft sollten Freude am Umgang mit Kindern mitbringen und die Motivation haben, einen Spielplatz regelmäßig zu besichtigen, um frühzeitig die Verwaltung über Beschädigungen oder Verunreinigungen zu informieren. Darüber hinaus sollten die Patinnen und Paten bei Konflikten vermittelnd eingreifen und auch Tierbesitzer freundlich auf mögliches Fehlverhalten hinweisen. Die zukünftigen Spielplatzpatinnen und –paten werden vom Jugendamt unterstützt und kommen zweimal jährlich zu einem Patenschaftstreffen zusammen, um auf die Aufgaben vorzubereiten und einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. „Natürlich sollen die Patinnen und Paten keine Funktionen der Verwaltung übernehmen“, erklärt Gabriele Stange vom Jugendamt, „hier geht es vielmehr darum, kinderfreundliche Erwachsene zu finden, die sich gerne in ihrer Nachbarschaft engagieren würden, positiv auf andere Menschen jeden Alters zugehen können und die dazu bereit sind, sich für den Spielplatz in ihrem Wohnumfeld einzusetzen.“ Geplant ist auch ein kleines Spielplatzfest, welches dann von den Patinnen und Paten organisiert wird. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in dem Paten-Flyer, der im Rathaus ausliegt und hier auf der Homepage der Stadt Herdecke als Download zur Verfügung steht. Auch die Vereinbarung „Spielplatzpatenschaft“ ist dort nachzulesen. Gerne können sich Interessierte bei Gabriele Stange im Herdecker Rathaus unter Tel.: 02330 - 611 270 informieren.

Anlässlich der Einweihung stand noch ein besonderer Punkt auf dem Plan. Das Kinder- und Jugendparlament hatte zu einer Bildversteigerung für einen guten Zweck eingeladen. Chantal Höhler, Lorena Schollas sowie Tristan Ampler, Daniel Laforza und Luis Ruhnau waren an diesem Tag auf dem Spielplatz in der Marktgasse, um ein Bild, das bei einer Malaktion von kleinen und großen Herdecker Bürgerinnen und Bürgern entstanden ist, in einer amerikanischen Auktion zu versteigern. Die amerikanische Versteigerung ist eine Sonderform der Auktion, die bevorzugt für gemeinnützige Zwecke genutzt wird, da meist höhere Einnahmen durch diese Form der Versteigerung erzielt werden können. Denn nicht nur die oder der Höchstbietende muss den kompletten Betrag bezahlen, sondern alle, die ein Gebot abgeben, zahlen den Differenzbetrag zum vorherigen Gebot. So haben auch am Donnerstag alle Bieterinnen und Bieter einen Teil zum großen Ganzen beigetragen. Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster lieferte sich bei der Versteigerung ein Rennen mit Almut Schanzmann und dem Wetteraner Geschäftsmann Rainer Voeste, der sich zu guter Letzt den Zuschlag sicherte. Insgesamt konnten 178,50 Euro für das Bild ersteigert werden. Der Betrag wird in voller Höhe an die Kindertafel des evangelischen Kirchenkreises Hagen gespendet, die dafür sorgt, dass bedürftige Kinder eine warme Mahlzeit bekommen.

„Es war eine gelungene Veranstaltung“, fasst Organisatorin Gabriele Stange zusammen und hofft nun, dass sich viele Herdecker Bürgerinnen und Bürger für eine Patenschaft zur Verfügung stellen.