Einblicke ins Koepchenwerk: Führung beleuchtet Geschichte und Funktionsweise

Koepchenwerk Foto: Markus Bollen.
Koepchenwerk Foto: Markus Bollen.

Die Maschinenhalle des Pumpspeicherkraftwerks Koepchenwerk ist zahlreichen Wanderern, Spaziergängern und Radfahrern von außen bekannt. Auch von Weitem ist das Industriedenkmal, das in den Jahren 1927 bis 1930 entstand, gut sichtbar. Am Sonntag (06.10.) gibt es Gelegenheit, im Rahmen einer Führung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur mehr als nur einen Blick in das Innere des Monuments zu werfen und es besser kennenzulernen.

Die rund 160 Meter lange Halle beherbergt einen imposanten Maschinensatz. Auch er stammt aus dem Entstehungsjahr des Kraftwerks und besitzt aufgrund seiner Authentizität eine besondere Bedeutung. Besucher erfahren, wie das Zusammenspiel aus Wasser, Pumpen, Generatoren und Turbinen funktionierte.

Von einer Empore in der Halle aus haben Besucher einen guten Überblick auf die Ausmaße des Maschinenensembles. Gut ablesbar an verschiedenfarbigen Maschinenteilen sind die Zusammenhänge und Funktionen. 

Ein Blick in den Außenbereich verdeutlicht die Dimensionen der Anlage mit ihren vier Druckrohrleitungen, die das Speicherbecken mit dem Maschinenhaus und dem Hengsteysee verbinden. Die Besucher erfahren, welchem Prinzip das Pumpspeicherkraftwerk zugrunde liegt und weshalb die Idee von Arthur Koepchen, Namensgeber und damaliger RWE-Vorstand, für seine Zeit bahnbrechend war und bis heute Bestand hat.

 

Führung Pumpspeicherkraftwerk Koepchenwerk

Sonntag (06.10.) um 14 Uhr

Dauer: ca. 90 Minuten

Preis: 8 Euro pro Person

Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt

Treffpunkt: Haupteingang Koepchenwerk

Adresse: Im Schiffwinkel 43, 58313 Herdecke

 

Wichtige Hinweise:

Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung werden empfohlen.

Vor Ort am Koepchenwerk sind keine Parkplätz vorhanden.

Weitere Informationen unter www.industriedenkmal-stiftung.de

 

Quelle: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur