Erneute Auszeichnung: Herdecke darf sich weiterhin „Fairtrade-Stadt“ nennen

Foto: Herdecke trägt weitere zwei Jahre den Titel "Fairtrade-Stadt".
Foto: Herdecke trägt weitere zwei Jahre den Titel "Fairtrade-Stadt".
Foto: Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster verteilt Fairtrade-Beutel auf dem Wochenmarkt.
Foto: Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster verteilt Fairtrade-Beutel auf dem Wochenmarkt.

„Durch ihr Engagement für den fairen Handel vor Ort nimmt die Stadt Herdecke eine Vorreiterrolle ein. Dies setzt ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt,“ steht auf der Urkunde geschrieben. Damit bescheinigt der gemeinnützige Verein „TransFair e.V.“ der Stadt zum vierten Mal in Folge, dass sie alle Kriterien der „Fairtrade-Towns Kampagne“ erfüllt.

Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster nahm das zum Anlass, den Wochenmarktbesuchern heute ein kleines Präsent zu überreichen: einen Obst- und Gemüsebeutel mit Stadtlogo, der natürlich das Fairtrade-Zeichen trägt und auch beim Stadtmarketing erhältlich ist (3,50 Euro). Mit dazu gab es die Broschüre „Einkaufshilfe für faire Produkte“. Darin stehen praktische Tipps wie zum Beispiel, woran man faire Produkte erkennt und in welchen Herdecker Geschäften und Lokalen sie erhältlich sind.

„Viele lokale Akteure arbeiten hier eng zusammen!“ Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster freut sich, dass Herdecke auch in den nächsten beiden Jahren den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen darf. „Die erneute Auszeichnung spornt uns an, den fairen Handel vor Ort weiter zu fördern und auszubauen. Die bisherigen Bemühungen zeigen Wirkung, es hat ein Umdenken stattgefunden. Immer mehr Herdeckerinnen und Herdecker achten darauf, welche Produkte sie konsumieren und unter welchen Umständen sie hergestellt wurden.“

Voraussetzung, um Stadt des fairen Handels zu sein, ist zum Beispiel eine Mindestanzahl von Einzelhandelsgeschäften, gastronomischen Betrieben sowie Einrichtungen und Unternehmen, die faire Produkte anbieten und verwenden. Auch im Büro der Bürgermeisterin und bei öffentlichen Veranstaltungen wird Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt. Die Herdecker Politik hält die Unterstützung des fairen Handels außerdem in einem Ratsbeschluss fest, und es gibt eine FairtradeGruppe, die sich regelmäßig trifft und Aktionen durchführt. Auch Vereine, Institutionen und Schulen engagieren sich. Die Gemeinschaftsgrundschule Hugo-Knauer und die Werner Richard Schule wurden bereits als „Fairtrade-Schools“ ausgezeichnet.

Die Zahl der „Fairtrade-Towns“ steigt weiter an. In Deutschland tragen inzwischen über 700 Städte diesen Titel, weltweit sind es über 2.000. Weitere Informationen zu den Herdecker Aktivitäten finden Sie unter www.herdecke.de/fairtrade.