Fitness-Parcours mit mehreren Stationen an der Ruhr eröffnet

Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster gemeinsam mit Michael Rösner vom Fachbereich Umwelt und Freianlagen und Daniel Matißik, Planungsamtsleiter.
Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster gemeinsam mit Michael Rösner vom Fachbereich Umwelt und Freianlagen und Daniel Matißik, Planungsamtsleiter.

An einem schattigen Plätzchen direkt am Ruhrtalradweg an der frischen Luft trainieren: In diesen Genuss kommen Sportbegeisterte, die an dem neu installierten Fitness-Parcours Ruhr der Stadt Herdecke üben. Neben einer  „Kraft-Insel“ für „Liegestützen“ und „Situps“ am Ruhrtalradweg ist eine große Calisthenics Allround-Station am südlichen Schulhof der Friedrich-Harkort-Schule entstanden.

In direkter Nachbarschaft zu der „Skate- und Streetball“-Anlage und der Sporthalle ergänzt die Station das Angebot auf dem Schulhof perfekt. Sie bietet den Schülern in den Pausen einen Anreiz zur sportlichen Betätigung und lässt sich sehr gut in den Schulsport integrieren, da mehrere Schüler gleichzeitig trainieren können. Im letzten Jahr wurde in der direkten Umgebung bereits eine weitere Tischtennisplatte ergänzt. „Die Stadt Herdecke hat rund 40.000 Euro in den Fitness-Parcours Ruhr investiert. 30.000 Euro stammen aus dem Förderprojekt Gute Schule 2020, der Rest aus Haushaltsmitteln“, berichtet Michael Rösner vom Fachbereich Umwelt und Freianlagen. Neben der Ausstattung für sportliche Aktivitäten wurden zudem zwei Tisch/Bank-Kombinationen für die Entspannung in den Pausen installiert.

Die neuen Fitnessgeräte liegen auf einer zusammenhängenden Wiesenfläche und können getrennt voneinander oder auch gemeinsam für ein „Zirkeltraining“ genutzt werden. Weitere Einzelgeräte könnten zukünftig noch folgen. Ziel der Calisthenics-Turngeräte ist es, Kraft, Beweglichkeit und Körperkontrolle zu verbessern, das körperliche Wohlbefinden zu fördern, die gesamte Muskulatur aufzubauen, die inter- und intramuskuläre Koordination zu fördern sowie das Herz-Kreislauf-System zu verbessern. An den Geräten wird mit dem eigenen Körpergewicht trainiert. „Wir haben hier quasi einen Trimm-dich-Pfad in moderner Form geschaffen und sind sehr zuversichtlich, dass er intensiv genutzt wird“, so Rösner.

Neben den Schülerinnen und Schülern der benachbarten Schulen sollen die Outdoor-Sportgeräte auch von Vereinen und durch private Sportler genutzt werden. Vorteilhaft ist auch die Lage an einer beliebten Laufstrecke. „Dadurch schaffen wir Synergieeffekte. Die Anlage kommt den verschiedensten Zielgruppen zugute“, freut sich Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster über die Sportgeräte, die direkt von Schülerinnen und Schülern der Friedrich-Harkort-Schule geentert wurden.