Führungen am Koepchenwerk: Zutritt in Maschinenhalle

Koepchenwerk Herdecke © Markus Bollen.
Koepchenwerk Herdecke © Markus Bollen.

Schöner kann ein Industriedenkmal kaum liegen. Am Hang des Ardeygebirges und am Fuße des Hengsteysees. Zahlreiche Radfahrer:innen passieren es täglich. Am Wochenende haben Interessierte Gelegenheit, mehr als nur einen kleinen Blick in die Maschinenhalle des Pumpspeicherkraftwerks zu werfen. Bei Führungen der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur erfahren sie mehr über die Geschichte und Funktionsweise des Koepchenwerks, das nach seinem Ideengeber benannt ist.

Kupplungen, Kugelschieber, Phasenschieber und Pumpen – einmal vor Ort, erklären Gästeführer:innen die Funktion der historischen Maschinensätze. Und sie erläutern das Prinzip eines Pumpspeicherkraftwerks. Das Koepchenwerk entstand in den Jahren 1927 bis 1930 und kann als Glücksfall betrachtet werden. Denn im nahezu authentischen Zustand sind die Maschinensätze und die Architektur erhalten geblieben. Es ist somit ein bedeutendes Industriedenkmal der Energiewirtschaft und von nationaler Bedeutung.

Führungen

Samstag (09.07.) und Sonntag (10.07.) jeweils 11 bis 17 Uhr stündliche Kurzführungen (letzte Führung startet um 16 Uhr)

Dauer: ca. 45 Minuten

Preis: 5 Euro pro Person, Kinder unter 12 Jahren frei

Adresse: Koepchenwerk, Im Schiffwinkel 43, 58313 Herdecke

Treffpunkt: Haupteingang Seeseite Koepchenwerk (am „Glaskasten“)

Weitere Informationen unter www.industriedenkmal-stiftung.de
 

Quelle: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.