Führungen in das Koepchenwerk samt Maschinenpark

Foto Koepchenwerk: Markus Bollen.
Foto Koepchenwerk: Markus Bollen.

Heute kaum noch vorstellbar, aber seinen kompletten Durchbruch in deutschen Haushalten hatte der elektrische Strom erst in den Jahren zwischen 1950 und 1970. Dem sogenannten „Wirtschaftswunder“ ist es zu verdanken, dass sich ab dieser Zeit nahezu alle Deutschen elektrische Geräte leisten konnten. Voraussetzung dafür aber war Wechselstrom in flächendeckenden überregionalen Stromnetzen. Welche Rolle bei dieser Entwicklung das Koepchenwerk spielte, wird bei Kurzführungen am Wochenende (25. und 26.07.) zu erfahren sein. Besucher können dann mehr über die Geschichte des Herdecker Pumpspeicherkraftwerk erfahren und gleichzeitig eines der national bedeutendsten Denkmale der Energiewirtschaft kennenlernen.

Interessierte bekommen mehr als einen Blick auf den fast vollständig erhaltenen Maschinenpark des Kraftwerks. Sie erfahren wie ein Pumpspeicherkraftwerk funktioniert und welche Aufgaben die jeweiligen Maschinen zu erfüllen hatten. Sie erhalten auch Einblick in die spannende Entstehungsgeschichte des Koepchenwerks, hören vom Problem der Spitzenlast und wie es hier gelöst wurde. Das Koepchenwerk entstand in den Jahren 1927 bis 1930. Es ist seit 1986 eingetragenes Denkmal und seit 2017 im Eigentum der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.

Führungen in der KW 30:

Samstag (25.07.) und Sonntag (26.07.) jeweils 11 bis 17 Uhr (letzte Führung startet um 16 Uhr)

Stündlich Kurzführungen (30 bis 45 Minuten) mit maximal 8 bis 10

Teilnehmern

Kosten: Prinzip „Pay-what-you-want“ (Zahle, was du willst)

Maskenpflicht im Koepchenwerk

Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen einhalten

Adresse:

Koepchenwerk, Im Schiffwinkel 43, 58313 Herdecke

Weitere Informationen unter www.industriedenkmal-stiftung.de

Quelle: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.