KiJuPa – Erstes Treffen des Grundschularbeitskreises

Beim ersten Treffen des Grundschularbeitskreises lernten sich die neuen Vertreterinnen und Vertreter kennen. Gabi Stange, Mitarbeiterin des Herdecker Jugendamtes und Betreuerin des Arbeitskreises hatte mit allerlei Spielen und Aufgaben für Glänzen in den Augen der Kinder gesorgt.„Ihr werdet von nun an stellvertretend für alle Herdecker Kinder sprechen und handeln", erklärt Gabi Stange. Von den Grundschulen wurden je zwei Vertreterinnen bzw. Vertreter aus der dritten oder vierten Klasse der jeweiligen Grundschule gewählt. Die Kinder stellten sich bei diesem Treffen vor und berichteten, wie sie von ihren Schulkameradinnen und Schulkameraden gewählt wurden. „Ich musste eine Rede halten", erzählt René Blankenagel, Vertreter der Grundschule Kirchende. Niklas Kaminski und Leonhard Kröbel von der Grundschule Schraberg haben ihre Wählerinnen und Wähler damit überzeugt, dass sie vor allem erzählt haben, was das KiJuPa für Aufgaben hat und was sie dort für alle Kinder bewirken können. „Ich habe mit 24 Stimmen ganz knapp gewonnen, die anderen hatten nur 21", berichtet Leonhard stolz. „Wir haben alle einen Zettel in einen Korb geworfen und die Lehrerin hat dann Striche hinter unsere Namen an der Tafel gemacht." So hat in jeder Schule die Wahl stattgefunden. Niklas ist in der neu gewählten Runde der einzige, der schon Erfahrungen im KiJuPa hat. Er ist schon das zweite Jahr dabei, sich aktiv zu beteiligen. Jannik Wirth wurde von seinen Mitschülerinnen und Mitschülern der Vinkenbergschule vorgeschlagen und dann ebenfalls in geheimer Wahl gewählt, so wie es die Wahlordnung vorsieht. Fiona Klask wurde von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern der Robert-Bonnermann-Schule gewählt.Schon bei der Vorstellungsrunde konnten die Kinder kaum noch an sich halten und erzählten, was für tolle Ideen sie haben. Damit sollte es auch weitergehen. Ideen und erste Veränderungsvorschläge wurden gesammelt und Gabi Stange stellte den Kindern den Rathausführer für Kinder vor, den sie jedem mitgebracht hatte. „Da bin ja ich!", ruft Niklas, als er sich im Rathausführer auf einem Bild wiederfindet.Anschließend wurde das „Kinderrechte"-Memory gespielt. Im Ratssaal, wo sonst die Köpfe der Politiker rauchen und wichtige Entscheidungen gefällt werden, spielten die Kinder zum Abschluss des Treffens Verstecken. So lernen die Kinder den Saal kennen und werden mit den Räumlichkeiten vertraut.„Während die Kleinen sich kennenlernen und langsam an die Aufgaben des KiJuPa herangeführt werden, packen die Großen ihre Sachen für morgen", berichtet Gabi Stange. „Denn morgen werde ich meine älteren KiJuPa-Mitgliederinnen und -Mitglieder auf ein Seminar begleiten, bei der die Rhetorik geübt und gefestigt wird." Dort lernen die jungen Politikerinnen und Politiker mit einem wichtigen Instrument, der Redekunst, umzugehen und es zu gebrauchen.