Lang ersehnter Abenteuerspielplatz öffnet seine Pforten

Normalerweise herrscht auf dem Abenteuerspielplatz (ASP) am Kalkheck dicht gedrängtes, wuseliges Treiben. Die aufgeregten Kinderstimmchen und das lautstarke Gehämmer sind auffallend leiser geworden. Aufgrund der aktuellen Coronalage fällt die Eröffnung des diesjährigen Ferienspektakels deutlich ruhiger aus. Die Beschränkung auf 50 Kinder und Jugendliche pro Woche tut der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Gut gelaunt schlendern die Budenbauerinnen und Budenbauer mit ausreichend Werkzeug ausgestattet über den Platz, ziehen Paletten zu dem ausgeschauten Hüttenplatz und schlagen konzentriert die ersten Nägel ins Holz. Endlich darf wieder gewerkelt werden, die Vorfreude ist den kleinen Gästen anzumerken.

Jeweils eine Woche können die Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren jeweils von 9.00 bis 16.00 Uhr kostenlos zum Werkzeug greifen, Hütten aus Palettenholz und Schutzfolie bauen und so eine große Budenstadt erschaffen. Zahlreiche Betreuerinnen und Betreuer stehen den Kids mit Rat, Tat und Werkzeugkoffer zur Seite. Im Kreativzelt warten jeden Tag tolle Bastel- und Werkangebote auf die jungen Gäste. Das Orga-Team der Offenen Kinder- und Jugendarbeit freut sich, dass der ASP dieses Jahr in abgespeckter Form doch noch stattfinden kann. „Viele Kinder warten sehnsüchtig auf dieses besondere Ferienerlebnis. Wir sind sehr froh, dass wir ihnen auch in dieser schwierigen Zeit etwas Abwechslung bieten können“, so der Leiter der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Herdecke, Holger Steiner.

Zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Kinder sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat die Stadt Herdecke getroffen. So musste nicht nur die Teilnehmerzahl reduziert werden; es finden auch Zugangskontrollen statt. Eltern haben dieses Jahr keinen Zutritt zum ASP-Gelände. Die Spielmaterialien und Werkzeuge werden nach Gebrauch desinfiziert. Die Kinder bauen in festen Kleingruppen und mit festem Betreuer „ihre“ Hütte. Auf eine Verpflegung muss aufgrund von der Coronasituation leider verzichtet werden. Die Eltern werden daher gebeten, ihren Kindern ausreichend Essen und Getränke für den Tag mitzugeben.

Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster überrascht die eifrigen Handwerker am 30. Juni, 07. Juli und am 13. Juli mit einem Eiswagen. Jede Woche erfrischt sie eine andere Budenbauer-Gruppe. „Auch wenn wir dieses Jahr durch Corona etwas ausgebremst wurden, freuen wir uns auf drei Wochen voller Action und jeder Menge Spiel und Spaß“, so Steiner.

Für die zweite und dritte Ferienwoche stehen noch einige Restplätze zur Verfügung. Interessierte melden sich bitte bei Alina Boldt vom Jugendamt unter der Telefonnummer 02330 611 270 oder per Mail an alina.boldt@herdecke.de.

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