RuhrtalRadweg-Finanzierung für weitere fünf Jahre gesichert

Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Städte und Kooperationspartner vor der Vertragsunterzeichnung im Rahmen der RuhrtalRadweg-Konferenz (Foto: RuhrtalRadweg).
Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Städte und Kooperationspartner vor der Vertragsunterzeichnung im Rahmen der RuhrtalRadweg-Konferenz (Foto: RuhrtalRadweg).

Der RuhrtalRadweg schreibt seine Erfolgsgeschichte fort: Auf der RuhrtalRadweg-Konferenz in Holzwickede zeigte sich, dass alle Kooperationspartner auch nach zwölf Jahren von dem beliebten Flussradweg überzeugt sind. Die Finanzierung konnte zum dritten Mal in Folge für weitere fünf Jahre sichergestellt werden. 23 Kommunen, fünf Kreise und drei Verbände beteiligen sich als Kooperationspartner am RuhrtalRadweg.

Seit 2006 belebt der 240 Kilometer lange RuhrtalRadweg zwischen Winterberg und Duisburg den Tourismus im Ruhrtal. Partnerbetriebe am Wegesrand vermelden ordentliche Umsatzsteigerungen, im Einzelfall von über 40 Prozent. Der RuhrtalRadweg ist damit eines der ganz wichtigen Zugpferde für den Radtourismus in Nordrhein-Westfalen und nach wie vor einer der beliebtesten Radfernwege Deutschlands. Bei der ADFC-Travelbike Radreiseanalyse rangiert er seit Jahren in den Top drei. Die solide Grundfinanzierung und die einhergehende Erneuerung der Kooperationsvereinbarungen gehörten zu den Hauptzielen der RuhrtalRadweg-Konferenz im Haus Opherdicke, damit die erforderlichen Marketingmaßnahmen auch in den kommenden Jahren realisiert werden können.

Es tut sich einiges am RuhrtalRadweg. So wird der RuhrtalRadweg zu Beginn der kommenden Saison komplett mit dem neuen Knotenpunktsystem ausgestattet sein. Die noch fehlenden Abschnitte im südlichen Ruhrgebiet werden derzeit durch den Regionalverband Ruhr (RVR) fertiggestellt. Eine besondere Auszeichnung hat der Bahnhof Winterberg als Startpunkt des RuhrtalRadwegs in diesem Jahr erhalten: Der Neubau ist der „Bahnhof des Jahres 2018“. Radfahrer finden hier unter anderem eine Schließfachanlage für überschüssiges Gepäck und Aufladestationen für ihre E-Bikes vor. Auch der Zielpunkt des RuhrtalRadwegs in Duisburg hat sich zum Positiven verändert. Die Zuwegung zur Rheinorange wurde asphaltiert, zahlreiche neue Rast- und Sitzgelegenheiten geschaffen und einige Gefahrenpunkte auf dem finalen Kilometer deutlich entschärft.

Im Sauerland wie im Ruhrgebiet zeigt man sich gleichsam zufrieden mit der Entwicklung der vergangenen Jahre und dem Ergebnis der heutigen Konferenz: „Der RuhrtalRadweg schafft es auf einzigartige Art und Weise, das landschaftlich reizvolle Sauerland mit dem industriekulturellen Angebot in der Metropole Ruhr zu verbinden. Davon haben sich Millionen Radfahrer in den vergangenen Jahren überzeugt – und es werden immer mehr.“, schwärmt Thomas Weber, Geschäftsführer des Sauerland Tourismus e.V. Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH ergänzt: „Der RuhrtalRadweg ist ein Paradebeispiel für gebündeltes Knowhow und gelebte Kooperation. Hier ziehen alle an einem Strang, um den Gästen das bestmögliche Urlaubserlebnis zu bieten. Wir freuen uns, dass mit der heutigen Vertragsunterzeichnung diese gute Zusammenarbeit auch für die nächsten Jahre sichergestellt ist. “