Strom als Reserve: Führung über das Pumpspeicherkraftwerk Koepchenwerk

Koepchenwerk. Foto: Markus Bollen.
Koepchenwerk. Foto: Markus Bollen.

Bei Führungen der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur am kommenden Wochenende haben Besucher*innen Gelegenheit, tiefer in die Geschichte der deutschen Energiewirtschaft einzutauchen. Gleichzeitig erhalten sie Zutritt in das historische Maschinenhaus des bedeutenden Denkmals Koepchenwerk, das in den Jahren 1927 bis 1930 gebaut wurde.

Eine kontinuierliche Versorgungs-Sicherheit für Strom kannte die Bevölkerung zu Beginn der 1920er Jahre nicht. Was wir heute nicht mehr kennen, war früher gang und gäbe: Es kam zu Störungen durch Kurz- und Erdschlüsse oder Blitzeinschlägen. Vor allem Großstädte trafen solche Stromausfälle empfindlich – sie hatten Waren- und Geschäftshäuser, öffentliche Gebäude, Theater, Straßenbeleuchtung etc. Der Ruf nach Stromreserven wurde also lauter. Das Pumpspeicherkraftwerk Koepchenwerk war eine Antwort auf diese drängenden Fragen. 

Führungen

Samstag (15.01.) und Sonntag (16.01.) um 14 und 15 Uhr Kurzführungen (ca. 45 Minuten)

Preis: 5 Euro pro Person; Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt

Adresse: Koepchenwerk, Im Schiffwinkel 43, 58313 Herdecke

Weitere Informationen unter www.industriedenkmal-stiftung.de

Hinweis Corona

Für den Besuch an den Standorten der Industriedenkmalstiftung gilt die 2G-Regelung (geimpft, genesen):

  • Bei Besuch und bei Führungen ist der Zutritt nur nach Vorzeigen eines entsprechenden Dokuments zulässig.
  • Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren sind mit Geimpften und Genesenen gleichgestellt (gilt nicht in den Ferien).
  • Zutritt nur mit medizinischem Mund-Nasen-Schutz (innerhalb der Gebäude). Dies gilt nicht bei Vorlage eines Attests sowie für Kinder unter 6 Jahren.
  • Die AHA-Regeln sind einzuhalten (Abstand, Hygiene, Maske).

Quelle: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.