Gleichstellung: Gewalt gegen Frauen hat auch digitale Gesichter

Flyer "Digitale Gewalt".
Flyer "Digitale Gewalt".

Cybermobbing über einen Messengerdienst und Spionage per App, das Androhen der Veröffentlichung intimer Fotos und sexistische Kommentare im Facebook-Postfach: Gewalt gegen Frauen hat längst auch viele digitale Gesichter. In einer Online-Veranstaltung widmen sich das LWL-Industriemuseum Henrichshütte und die Gleichstellungsbeauftragten der Städte im Ennepe-Ruhr-Kreis diesem Thema. Sie findet am Dienstag, 15. Juni ab 18 Uhr statt und dauert rund 90 Minuten.

"In vielen Fällen bleibt digitale Gewalt unsichtbar. Mit dem Angebot wollen wir ihr nun die notwendige Aufmerksamkeit zukommen lassen", erklärt Katrin Brüninghold, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hattingen.

Vorgesehen ist nach einem Kurzvortrag von Dr. Hanna Hinrichs und Elisabeth Söllner vom StadtLABOR Soest ein Austausch aller Teilnehmenden. Dabei geht es um unter anderem um die Frage, ob digitale Technologien an sich problematisch sind oder ob dies auf unfaire Weise genutzt werden. Ebenfalls beleuchtet werden soll der Aspekt, ob die Digitalisierung Frauen helfen kann, sich zu wehren.

Interessierte können sich für die kostenlose Veranstaltung per E-Mail anmelden (gleichstellungsstelle@hattingen.de) und den Link zur Veranstaltung anfordern.

Zu dem Flyer "Digitale Gewalt" der Gleichstellungsbeauftragten des EN-Kreises geht es hier.

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis.