Rundweg A2: Hickenstein, Poethen, Piepensack und Kirchende

Für diesen etwa 7 km langen Rundweg startet man am besten am Parkplatz Hickenstein oder am Wanderparkplatz Asternweg. Beide Parkplätze sind sehr klein und bieten nur wenigen Fahrzeugen Platz. Vor allem zu normalen Geschäftszeiten des Gemeinschaftskrankenhauses ist der Parkplatz Am Hickenstein überfüllt. Startet man dennoch hier, kann man sich natürlich für zwei Richtungen entscheiden. Wählt man die nördliche Strecke, muss man zunächst den steilen Anstieg des Bergwegs mit zwischenzeitlich 20 % Steigung bis zum Weg zum Poethen bewältigen. Der Name dieses Hügels hat nichts mit einem Dichter zu tun, sondern kommt von „Pütt“ oder „Poht“, was „Feuchtgebiet“ bedeutet. Daher wird es auch „Pöhten“ ausgesprochen. Man bewegt sich hier oben nun über gut eineinhalb Kilometer fast auf einer Höhe. Die Bezeichnung „Egge“ ist somit nicht nur eine Straße, die man passiert, sondern stand damals für das ganze Flurstück, das „Höhenzug im Ardeygebirge“ bedeutet.  Schließlich geht es steil bergab und über einen schönen Hohlweg, den „Piepensack“, nach Kirchende. Der von Köhlern über die Jahrhunderte tief in die Landschaft eingekerbte Pfad soll des nachts von „Geisterreitern“ heimgesucht werden. Mit diesen Spukgestalten wollte man Kindern Angst machen, wenn sie verbotenerweise auf der brüchigen Wegekrone gespielt hatten. Ein reichhaltiges Insektenangebot in den hohen Wänden des Hohlwegs lockt abends viele Fledermäuse an. Auch verwunschen aussehende Bäume untermalen die unheimliche Geschichte. An der 1000 Jahre alten Ender Dorfkirche vorbei geht es dann weiter in südliche Richtung zur Kemnade, über einen steilen aber asphaltierten Anstieg zum Wanderparkplatz Asternweg und von dort durch den Wald zurück zum Hickenstein.

Wanderroute