Earth Hour

Die Earth Hour ist eine regelmäßig stattfindende, große Klima- und Umweltschutzaktion, die der WWF ins Leben gerufen hat. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Einmal im Jahr schalten Millionen Menschen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus. Auch viele tausend Städte machen mit und hüllen ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit. Auch Herdecke ist seit 2018 dabei. Ziel ist es, gemeinsam ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen.

Am letzten Samstag im März jeden Jahres um 20.30 Uhr schalten Menschen, Städte und Unternehmen auf der ganzen Welt für 60 Minuten das Licht aus. Eine Abstimmung per Lichtschalter für mehr Klimaschutz. Das ist die Earth Hour.

Gemeinsam soll auch in Herdecke ein starkes Zeichen für mehr Klimaschutz und die Zukunft unseres Planeten gesetzt werden. Für 60 Minuten wird daher das Licht am historischen Rathaus das Licht ausgeschaltet. Seit 2020 beteiligt sich die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur mit dem Koepchenwerk und seit 2021 ist die katholische Gemeinde St. Philippus und Jakobus mit der Kirche und dem Gemeindehaus dabei.

Die Geschichte der Earth Hour

Alles begann 2007 in Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Earth Hour teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Ein Jahr später erreichte Earth Hour 370 Städte in 35 Ländern, verteilt über 18 Zeitzonen. Earth Hour wurde zur globalen Bewegung. In den vergangenen Jahren schrieb Earth Hour Geschichte und wurde zur größten weltweiten Umweltschutzaktion, die es je gab.

Wer bei der weltweit größten Aktion für Klima- und Umweltschutz mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earth-hour neben Hintergrundinformationen auch Vorschläge für die eigene, gelungene Earth Hour.